Eindrucksvolle "Oberpfälzer Weihnacht" im Stadtmuseum
Atem holen im Alltagstrubel

Zu den Mitwirkenden bei der "Oberpfälzer Weihnacht" im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum zählte auch der Unterstufenchor des Ortenburg-Gymnasiums unter der Leitung von Andreas Lehmann (rechts). Musikstudentin Julia Kleber (im Vordergrund) bereicherte das Programm mit Stücken auf der Querflöte. Bilder: bgl (3)
Kultur
Oberviechtach
13.12.2016
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Einen Kontrapunkt zu Stress und Hektik der Arbeitswoche setzte die "Oberpfälzer Weihnacht" im Stadtmuseum. Musikstücke und besinnliche Texte ließen einen Wunsch der Organisatoren wahr werden.

Mit dem Siegesmarsch aus "Judas Maccabäus" von Georg Friedrich Händel eröffneten die OGO-Brass-Blechbläser den Abend im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum. Wie schon in den Vorjahren schafften es die Interpreten des Abends erneut, das zahlreiche Publikum in vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen.

Mit Musik und Worten

Als Mitwirkende waren Schülergruppen des Ortenburg-Gymnasiums - Blechbläser, Unterstufenchor und Klarinetten-Ensemble - mit ihren Lehrkräften Michaela Lippert und Andreas Lehmann mit im Boot. Außerdem Musikstudentin Julia Kleber (Teunz) und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann, der die Musik- und Gesangsbeiträge mit besinnlichen Texten verknüpfte.

Für die Organisation zeichnete diesmal Maria Schießl verantwortliche. Nach der Begrüßung durch Museumsleiter Dr. Karlheinz Foißner erklärte sie den tieferen Sinn von Weihnachten und rief dazu auf, Atem zu holen und "den Alltag für eine Weile zu vergessen". Der Museumsverein leiste mit seiner "Oberpfälzer Weihnacht" dazu einen ganz eigenen Beitrag. Die verschiedenen Beiträge vermittelten, gerade jetzt in einer mit mannigfaltigen Problemen überlagerten Zeit, ein Gefühl der Kernbotschaft von Weihnachten.

Titel wie "Laudate Dominum" oder das "Andante in C-Dur" von Wolfgang Amadeus Mozart sowie "War is over" (John Lennon) krönten die mit Leidenschaft vorgetragenen Konzertstücke. Dazwischen fanden sich auch bekannte Lieder wie der "Andachtsjodler". Das musikalische Programm ergänzte Stadtpfarrer Kaufmann mit teils sehr tiefgründigen Texten, die zum Nachdenken anregten. Unter anderem zitierte er den belgischen Geistlichen Petrus Ceelen: "Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind, (. . .) dass sie ein Geschenk des Himmels sind. Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen."

Es musizierten im Duo Julia Kleber mit der Querflöte und Andreas Lehmann auf dem E-Piano, der Unterstufenchor des Gymnasiums und die OGO-Brass-Blechbläser, allesamt unter der Leitung von Andreas Lehmann sowie das Klarinetten-Ensemble unter der Leitung von Michaela Lippert.

Gemeinsamer Schlusstakt

Das Schlusslied "Es ist ein Ros entsprungen" stimmten alle Musiker und die Besucher gemeinsam an und leiteten damit in den gemütlichen Teil über, für den der Museumsverein Glühwein und Plätzchen zum Dank für Teilnehmer und Publikum bereitstellte.
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