10.04.2018 - 17:32 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Kunsthandwerkermarkt im Museum Plattform für Hobbykünstler

Der Kunsthandwerkermarkt bei der Marktmühle etabliert sich. Einigen Hobbykünstlern kann beim Schmieden oder Filzen über die Schulter geschaut werden und das Angebot an dekorativen Objekten aus Holz, Metall und Ton ist vielfältig. Über mehr Besucher als im Vorjahr freuen sich auch die Museumsführer.

Reichhaltig war das Angebot an dekorativen Sachen für Haus und Garten auch im Außenbereich des Museums. Die Gartenstecker und Windspiele glänzten in der Sonne und luden zum Verweilen ein. Bilder: bgl (2)
von Ludwig BergerProfil

Schmuckutensilien und Töpferkunst, Klöppelspitzen, Drechselteile und vieles mehr beinhaltete die Angebotspalette beim Kunsthandwerkermarkt in der Marktmühle am verkaufsoffenem Sonntag. Dementsprechend zahlreich machte auch die Bevölkerung von der Einladung zum Bummeln und Stöbern Gebrauch. Aber auch das Wetter spielte heuer so richtig mit.

Kuchentheke geräubert

Mit einer Steigerung von 100 Gästen gegenüber dem Vorjahr auf 727 Personen konnte die Besucherliste der Museumsführer abgeschlossen werden, meldete die Schatzmeisterin des Museumsvereins, Rosi Zithier. Auch die Kuchentheke war leergeräumt, ebenso der Holzkohlengrill mit Forellen der Familie Schwabenbauer. Mit ihrem Angebot "Basteln und Filzen für Kinder" war Anita Köstler aus Neualbenreuth voll im Einsatz. Daneben informierte sie die erwachsenen Besucher über die Technik und gab ihre Freude an Utensilien aus Filz, Flachs oder Seide sowie Pflanzenölseifen und Heilwolle weiter.

Mit Leben erfüllten auch die übrigen Anbieter die einzelnen Museumsräume, wie zum Beispiel die exklusiven Schmuckunikate und Goldschmiedearbeiten von Angela Bucher, die individuellen, handgefertigten Objekte aus Tiffany-Glaskunst von Gerhard Mauritz und gedrechselte Kugelschreiber und Uhren sowie Dekorationsgegenstände aus Holz von Josef Roith.

Hundertwasser und Honig

Ihre handgetöpferte Keramik, Objekte aus Gips und Tonbilder nach Hundertwasser-Art präsentierte Maria Schießl und edle Schalen, Vasen und Objekte aus heimischen Hölzern Alfred Tragl. Zum Kauf angeboten wurden aber auch süße Sachen von Annemarie Hubatsch wie Marmeladen, Säfte, Sirup und Imkereiprodukte. Einige Aussteller ließen die Besucher bei der Herstellung ihrer Kunstobjekte über die Schulter schauen, was besonders im Museumshof gerne angenommen wurde. Alles in allem: Die Kombination der Verkaufsausstellung mit dem Frühlingsmarkt erwies sich als gute Entscheidung.

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