02.04.2017 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Museum eine Erfolgsgeschichte

"Wir alle können stolz sein. Der Museumsverein ist eine Erfolgsgeschichte. Hier wurde nicht nur 13 Jahre ehrenamtlicher Betrieb sichergestellt, sondern auch initiativ die Weiterentwicklung vorangetrieben. Die Vorstandschaft brachte sich ehrenamtlich zusätzlich mit über 700 Stunden ein".

Der Museumsverein mit dem Vorsitzenden Wilfried Neuber (rechts) und der Heimatkundliche Arbeitskreis mit Ludwig Schießl (links) sind die Träger der Kulturarbeit in der Marktmühle. Museumsleiter Karl-Heinz Foißner (Mitte) konnte eine beeindruckende Jahresbilanz vorlegen. Bild: bgl
von Ludwig BergerProfil

Mit dieser Feststellung eröffnete der Vorsitzende des Museumsvereins, Altbürgermeister und Ehrenbürger Wilfried Neuber, die Jahreshauptversammlung im Gasthof zur Post. Neuber erinnerte an die Leistungen des Vereins nicht nur in Bezug auf den Ablauf des normalen Museumsbetriebs, sondern auch finanziell wie zum Beispiel an die Bereitstellung von 11 000 Euro im Jahr 2009 für die Ausstattung des Hauses und der 20 000 Euro in 2015 für die Weiterentwicklung.

Auf dem richtigen Weg

"Die Weiterentwicklungsmaßnahme hat unser Museum zweifelsohne bereichert, das bestätigen uns auch immer wieder die Besucherzahlen, welche im vergangenen Jahr die 5 000er Grenze wieder erreicht haben. Dass wir auf dem richtigen Weg in die Zukunft sind, das hat uns auch die Leiterin der Nichtstaatlichen Museen Dr. Astrid Pellengahr bestätigt", so Neuber. In seiner Danksagung nannte Neuber allen voraus die große Gönnerin, Ehrenmitglied und Ehrenbürgerin Erika Odemer, welche das Museum vom ersten Tag an auf vielseitige Weise unterstützt. Dank galt auch dem Bürgermeister mit Stadtrat, Verwaltung, Bauhof und Theresia Bauer. Ebenso dem 2. Vorsitzenden und Museumsleiter Dr. Karl-Heinz Foißner mit seiner engagierten Mannschaft, dem Vorsitzenden des HKA, Dr. Ludwig Schießl, für Museumspädagogik Siegfried Bräuer, dem Werkstattleiter Schreinermeister Hubert Bauer, Ludwig Berger für die Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Planer Christian Schönberger und Willibald Wirnshofer.

Im weiteren Verlauf befasste sich Neuber mit dem vom Museumsverein und Heimatkundlichen Arbeitskreis getragenen "Kulturzentrum in der Marktmühle". Schon die ursprüngliche Absicht war, mit einem guten Kulturprogramm lokale, regionale und überregionale Kulturarbeit zu leisten sowie als Bindeglied zum Museum zu dienen. Der technisch gut ausgestattete Raum soll nicht nur Ausstellungen dienen, sondern auch für Tagungen, Versammlungen, Empfänge, Fortbildungsveranstaltungen, Vorträge usw. genutzt werden. Das Nutzungsangebot richtet sich auch an die Vereine, Verbände und besonders auch an die Schulen.

In Vertretung von Bürgermeister Heinz Weigl gratulierte 2. Bürgermeisterin Christa Zapf zum 50-jährigen Jubiläum und das aus diesem Anlass vorbereitete und hochkarätig besetzte Jahresprogramm. Christa Zapf erinnerte an den kürzlich stattgefundenen Festakt und den Festvortrag von Dr. Astried Pellengahr, welche den hohen Stellenwert des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums betonte. Mit dem Blick auf die Schätze vor Ort wie Doktor Eisenbarth, Dr. Schwarz, Gold, Hinterglasmalerei sowie Handwerk- und Hausnamen sei eine zukunftsweisende Konzeption erstellt worden. Die Verwirklichung erforderte von allen Beteiligten einen enormen ideellen wie auch finanziellen Kraftakt sowie unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Dank gesagt

"In der Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses hat der Bürgermeister den Museumsverantwortlichen namens des Stadtrats zum großen Erfolg gratuliert und allen ehrenamtlich Tätigen ein großes Dankeschön gesagt", so die Bürgermeister-Stellvertreterin. "Vergelt's Gott" sagte sie allen Mitarbeitern und Förderern und nannte sie namentlich.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Videos aus der Region

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.