02.04.2017 - 16:54 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Museum glänzt mit wachsenden Besucherzahlen Neue Rekordwerte

Museumsleiter Dr. Karl-Heinz Foißner erstattete bei der Jahreshauptversammlung einen umfassenden Bericht zum Museumsbetrieb. Was die Besucherzahlen betrifft, war 2016 das zweit-erfolgreichste Jahr seit der Eröffnung 2006. Die Gesamt-Besucherzahl betrug bei 120 Öffnungstagen (ca. 400 Stunden) 4 897 Personen. In dieser Zahl nicht enthalten sind die Vor- und Nachbereitungszeiten und die Zeiten der Führungen und der Ausstellungsaufsichten. Mit 73 Gruppen-Führungen wurde Dank der Arbeit von Theresia Bauer ein neuer Rekordwert erreicht.

Das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums mit dem Kulturzentrum Marktmühle bietet eine Fülle von Veranstaltungen an. Auch das museumspädagogischen Begleitprogramm erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bild: frd
von Ludwig BergerProfil

Mit den Goldwanderungen die im Museum mit einer Führung starten sind es über 100 Führungen. Geführt wurden im Museum 1 307 Personen, dazu in der Goldabteilung 510 Besucher; nur im Museum waren es 2 100. Dr. Foißner berichtete weiter über zwei hervorragende Ausstellungen, Vorträge sowie den Marktmühlentag und die Oberpfälzer Weihnacht. Zum museumspädagogischen Begleitprogramm von Jeanette Ring kamen 124 Teilnehmer. Sorgen bereitet allerdings die Absicht, neue Ausstellungen zu konzipieren und diesbezüglich eine intensivere Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen anzustreben.

Er gab zu bedenken, dass sich das nicht ehrenamtlich schultern lässt. Er zeigte sich aber dankbar, dass dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt 2014 eine Halbtagskraft zur Verfügung gestellt wurde, welche im laufenden Jahr mit finanziellen Mitteln des Museumsvereins finanziert wird. "Wir brauchen diese Kraft aber über 2017 hinaus", so Dr. Foißner. Theresia Bauer und Siegfried Bräuer beleuchteten den konzeptionell neuen Ansatz der Museumspädagogik. Der bedeute eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Besucher, insbesondere an Schulklassen. Die Museumspädagogen entwickeln ein individuelles Programm mit der zentralen Frage: "Wo berührt sich das Angebot des Museums mit den Bedürfnissen des Kindergartens, der Schulen usw.?"

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