13.03.2018 - 20:00 Uhr
Oberviechtach

Vernissage zur Frühjahrskunstausstellung "Spectrum" am 16. März im Museum Vier Künstler und ihre Werke

Die "Freunde der Kunst" laden am Freitag, 16. März, um 20 Uhr zur Vernissage ihrer Frühjahrskunstausstellung im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum ein. Der langjährige zweite Vorsitzende Horst R. Bittner hat in Zusammenarbeit mit Vorstandsmitglied Gabi Ried die Leitung der Ausstellung übernommen, bei der vier namhafte Künstler ihre Arbeiten präsentieren.

Horst R. Bittner und Gabi Ried organisieren die Kunstausstellung im Museum. Bild: weu
von Udo WeißProfil

Unter dem Titel "Spectrum" sind verschiedene, auch kontroverse Arten der darstellenden Kunst zusammengestellt worden. Renate Christin erfuhr ihre künstlerische Ausbildung in Salzburg, Millstatt und an der Uni Haifa. Ein Leben in der Kunst und für die Bildende Kunst zeigt sich in ihren engagierten Ehrenämtern wie der jahrelangen Tätigkeit als Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste und als Vorstandsmitglied im European Council of Artists. Außerdem ist sie Gastdozentin an der Libera Accademia di Belle Arti in Triest. 1996 wurde sie mit dem Kunstpreis der Akademie der Bildenden Künste in Prag ausgezeichnet und 2002 mit dem Nordgaupreis. Kunstkritiker sprechen von der wohltuenden Wirkung ihrer farbintensiven Bilder.

Irene Hey, Gattin des ehemaligen Bürgermeisters von Schwandorf, fertigt nebenberuflich grafisch zarte Kollagen, die die pflanzliche, reale Strukturenvielfalt in einem neuen Kontext zu neuer Bildaussage werden lasse. Romantische Akzente, so Professor Siegmund Bonk, arbeitet sie heiter in ihre durchscheinenden Grafiken ein, geheime Chiffren der Natur könnten neu entdeckt werden.

Liz Turba-Bernhardt hat ihr Atelier in Cham, ist Medizinerin, aber auch Mitglied im Berufsverband bildender Künstler und arbeitet seit 1990 im Bereich abstrakte Malerei. Seit 1995 ist sie im Vorstand des Kunst- und Kulturvereins "Freiraum" in Furth im Wald. Ihre Bilder spiegeln als großformatige Arbeiten überlagerte Visionen zarter Gebilde, mit zum Teil biologischer Anmutung. Stefan Giesbert Fromberger kann als recht junger Künstler und Bildhauer bereits auf eine Reihe von Auszeichnungen zurückgreifen, wie den Kunstpreis des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg 2012, den Kunstförderpreis der Stadt Regensburg 2014, den Debütantenförderpreis des Freistaats Bayern 2014.

Seine meist in Resin (Harz) geschaffenen Figurinen weisen den Weg in die moderne Skulptur, die sich an einer Schnittstelle zwischen realer Darstellung und kritisch-sozialer, aber auch futuristischer Anmutung weiterentwickelt. Mit seinen Arbeiten ringt er dem Betrachter oft erst mit dem zweiten Hinsehen jene Zuneigung für Einzigartiges ab, die im Gedächtnis bleibt und seinen Skulpturen einen unverkennbaren künstlerischen Wiedererkennungswert verleiht. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage mit Gitarrenklängen, dargeboten von David Sorgenfrei.

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