26.06.2004 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

49 Abiturienten nehmen im Ortenburg-Gymnasium ihre Entlasszeugnisse in Empfang "Prämie für ein hartes Stück Arbeit"

Auch wenn Oberstudiendirektor Hans Wurm nicht zum ersten Mal Abiturzeugnisse austeilte, war nicht zu übersehen, dass es ihn mit Stolz erfüllte, als er seinen 49 Schulabgängern die Entlasspapiere überreichte. "Nach neun Jahren Gymnasialzeit erhalten Sie heute Ihren Beleg dieses ganz persönlichen Gelingens", sagte bei der offiziellen Verabschiedung der Abiturienten.

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Der 41. Entlassjahrgang seit Bestehen der Schule verbrachte am Freitag den letzten Tag im Ortenburg-Gymnasium. Zusammen mit Eltern und Lehrer versammelten sich die 31 jungen Damen und 18 Herren in der Aula. Viele Ehrengäste gaben den Abiturienten gute Ratschläge mit auf den Weg. "Lassen Sie sich nicht von Prognosen leiten", sagte MdL Marianne Schieder. "Streben Sie das an, was Ihnen Spaß macht." Denn nur, wenn man etwas gerne mache, käme man beruflich voran. Bürgermeister Wilfried Neuber bezeichnete den Tag als "Meilenstein im Leben". "Sie haben nun die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft", so der Bürgermeister. Die besten Wünschen kamen auch von Neunburgs zweitem Bürgermeister Johanna Gückel. Sie bezeichnete das Abitur als gutes Grundgerüst für die Zukunft.

Römisches Wagenrennen

Zu den Gratulanten zählten außerdem Elternbeiratsvorsitzende Anne Gierlach und Fördervereinsvorsitzender Karl-Heinz Foißner. Elisabeth Ruhland von der Schülermittverwaltung blickte auf recht amüsante Weise auf sämtliche Stationen einer Schullaufbahn zurück. Redegewandt und charmant ließ Angela Bauer in ihrer Abi-Rede die vergangenen zwei Jahre Revue passieren. Sie verglich die Kollegstufenzeit mit einem römischen Wagenrennen. "Heute bekommen wir die Prämie, doch es war ein hartes Stück Arbeit." Dennoch sei es ein Rennen ohne Sieger und Verlierer gewesen: "Jeder hat versucht, sein Bestes zu geben."

Oberstudiendirektor Hans Wurm sprach in seiner Rede die eigentlich lange Zeitspanne vom Eintritt ins Gymnasium bis hin zum Abitur an. Die Frage nach der Zeit stehe an einem Tag wie heute im Mittelpunkt des Erlebens. "Das Wertvollste im Leben ist die Zeit. Leben heißt mit der Zeit richtig umgehen", zitierte er den Dalai-Lama. Wurm gab seinen Abiturienten drei Wünsche mit auf den Weg: "Mut zur Freiheit und Selbstverantwortung, den Geist der Geduld und kraftvolle Gelassenheit und die richtigen Partner in Beruf und Familie."

Einser-Schnitte

Mit einem ausgezeichneten Notendurchschnitt von 1,2 machten Kathrin Sturm und Alexandra Herzog auf sich aufmerksam. Peter Graf und Sonja Bayerl dürfen jeweils auf 1,4 stolz sein. Dorothea Killer und Doris Utz schafften 1,6. Josef Rötzer freut sich über einen Schnitt von 1,7.

Außerdem erhielten Alexandra Herzog und Kathrin Sturm ein Online-Stipendium der Firma e-fellows. Christine Krämer wurde für das beste Abitur im Fach Französisch mit dem Apollinaire-Preis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet. Markus Schneider bekam einen Buchpreis für herausragende Leistungen in Wirtschaft/Recht. Für Peter Graf zahlten sich seine guten Physik-Leistungen aus.

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