19.08.2014 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

50 Ministranten erkunden bei Wallfahrt die Stadt Rom - Von Colosseum bis Petersdom Audienz bei Papst und Meer

Die Prachtbauten der alten Römer, eine Audienz beim Papst und ein Bad im Meer: So viel Abwechslung bot sich den Ministranten der Seelsorgeeinheit Oberviechtach-Pullenried-Wildeppenried bei ihrer Wallfahrt nach Rom.

Die Ministranten aus Oberviechtach, Pullenried und Wildeppenried genossen ihren Aufenthalt in Rom. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Nach einer vierjährigen Pause waren wieder Ministranten aus ganz Deutschland dazu aufgefordert, an der Ministrantenwallfahrt teilzunehmen. Auch die Oberviechtacher Minis ließen sich das nicht zweimal sagen und machten sich mit knapp 50 Teilnehmern auf, die Hauptstadt Italiens zu erkunden.

Morgens um 4 Uhr rollte der Bus vom Parkplatz des Gymnasiums los. Die anfängliche Müdigkeit, geschuldet der frühen Abfahrtszeit, wich nach und nach die Vorfreude auf die Stadt der Päpste und Cäsaren. Voller gut gelaunter, aber erschöpfter Oberpfälzer rollte der Bus schließlich gegen Abend in den Hof des Hotels ein.

Der erste Tag in Rom begann mit einer Messe aller Ministranten aus der Diözese Regensburg in der Kirche Sankt Paul vor den Mauern, zelebriert von Bischof Rudolf Voderholzer. Danach machten sich die Kleingruppen mit U-Bahn, S-Bahn oder Bus in Richtung Vatikan auf, wo zunächst einmal das heiß ersehnte Mittagessen eingenommen wurde. Danach besichtigte man den Petersplatz und den Petersdom. Auch die Engelsburg und die Prachtstraße "Via della Conciliazione" standen auf dem Programm.

Der Dienstag begann mit dem bekanntesten Bauwerk Roms, dem Kolosseum. Bei einem Rundgang auf dem Forum Romanum bestaunte man die Überreste des antiken Roms, dass zur damaligen Zeit Nabel der Welt war. Danach bestiegen die Wallfahrer noch das Kapitol. Einige bestiegen die Kuppel des Petersdoms, andere entspannten für eine Stunde im Schatten der Bäume der Villa Borghese. Abends versammelten sich jedoch alle wieder auf dem Petersplatz, denn dort wartete der Höhepunkt der Wallfahrt: die Generalaudienz mit Papst Franziskus. Nach einem Bad in der Menge hielt der Papst eine Vesper mit den 48 000 deutschen, 200 österreichischen und 50 litauischen Messdienern ab. Danach stellte er sich in einer Podiumsdiskussion den Fragen der Jugendlichen und wurde schließlich mit donnerndem Applaus verabschiedet.

Am folgenden Tag ging es zur Kirche "Santa Maria Maggiore", zum Pantheon, zum Trevi-Brunnen, der Piazza del Popolo und anderen geschichtsträchtigen Orten. Am Nachmittag versammelten sich die Oberviechtacher in einer Kirche nahe der Lateranbasilika, in der Kaplan Konrad Maria Ackermann noch eine Messe hielt.

Der letzte Tag in Rom war der, auf den sich die Minis wohl am meisten freuten. Sie entspannten sich am Strand, gingen schwimmen oder genoss einfach nur das Meer. Für alle Regensburger gab es noch eine abschließende Messe in der Lateranbasilika. Diese war ehemaliger Sitz der Päpste, bevor sie in den Vatikan zogen. Tief beeindruckt von der ewigen Stadt traten die Ministranten schließlich die Heimreise an.

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