Baukindergeld erleichtert Sanierung von Altbauten - Bürgermeister: 5000 Euro gut angelegt
Anreiz zum Abbau von Leerständen

Diese beiden Familien freuen sich über den Geldsegen, der ihnen die Sanierungsarbeiten in ihren Häusern erleichtert. Stadtkämmerer Michael Hösl (links) und Bürgermeister Heinz Weigl (Mitte) gratulieren den Empfängern. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
30.04.2013
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"Wir sind zwar schon als familienfreundliche Stadt ausgezeichnet worden, doch auf diesen Lorbeeren wollen wir uns nicht ausruhen", sagte Bürgermeister Heinz Weigl bei der Übergabe von Baukindergeld an zwei Familien.

Die Eisenbarth-Stadt soll besonders für junge Familien noch lebens- und liebenswerter und attraktiver werden, meinte der Bürgermeister. Trotz angespannter Finanzlage nehme man deshalb für Kinder, Jugendliche und junge Familien immer wieder viel Geld in die Hand. Doch dieses Geld sei mit Sicherheit gut angelegt.

In seinem Amtszimmer hatte der Rathaus-Chef die beiden Familien empfangen, um ihnen den Zuwendungsbescheid für ihr Baukindergeld zu übergeben. Das soll ihnen den Kauf oder die Renovierung ihrer Häuser etwas erleichtern. Pro Kind bekommen die Familien 5000 Euro von der Stadt: Ein Anreiz, sich in Oberviechtach ein Haus zu bauen, zu kaufen oder zu sanieren.

Schon 2006 beschloss der Stadtrat, jungen Familien für diesen Zweck pro Kind 2500 Euro zur Verfügung zu stellen. 2011 wurde die Summe auf nun 5000 Euro je Kind aufgestockt. Für den Kauf eines Hauses, das schon älter als 40 Jahre alt ist, bekamen nun Christopher Wiesenhütter und Natascha Guttenberger mit ihren beiden Kindern 10 000 Euro. Jetzt können sie an die Sanierung ihres neuen Eigenheims in Plechhammer gehen.
Für Stefan und Cornelia Zinkl, die auf der Rapoto-Höhe in ein schon über 40 Jahre altes Haus eine stolze Summe investiert haben, gibt es für ihr zweites Kind 5000 Euro, für ihr erstes Kind haben sie bereits eine Förderung bekommen. Seit 2006 sind für diese familienfreundliche Maßnahme, so der Bürgermeister und Stadtkämmerer Michael Hösl, rund 200 000 Euro ausgegeben worden. Insgesamt wurden 38 Anträge gestellt und 69 Kinder gefördert. Für bestehende Wohnungen wurden bereits 24 Anträge eingereicht.

Neben dieser Förderung habe Oberviechtach in vielen anderen Bereichen für junge Familien viel zu bieten. Neben zwei Kindergärten mit ausreichend Krippenplätzen, Mittelschule und Gymnasium gebe es in Oberviechtach gute Einkaufsmöglichkeiten und auf kulturellem und sportlichem Gebiet eigentlich alles, was junge Familien so brauchen.

"Wenn wir dann bald auch wieder einen Drogeriemarkt haben", so Natascha Guttenberger an den Bürgermeister gewandt, "sind wir rundum zufrieden".
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