BJV-Vizepräsident Dr. Günther Baumer kritisiert Vorstoß von Waldbesitzern
Jäger pochen auf ihr Recht

Lokales
Oberviechtach
15.04.2013
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"Wir Jäger sind die Anwälte, Heger und Pfleger des Wildes und das wollen wir uns von einigen Großwaldbesitzern auch nicht aus der Hand nehmen lassen." Das machte kürzlich der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), Dr. Günther Baumer, bei der Jahreshauptversammlung der BJV-Kreisgruppe Oberviechtach im Gasthaus Schießl in Teunz in einem leidenschaftlichen Appell an die Jäger deutlich.

Wie der Vizepräsident weiter ausführte, sind es nicht die Waldbesitzer, die in Notzeiten das Wild füttern, sich für den Zwischenfrucht-Anbau im Herbst einsetzen und dazu alleine in Bayern immerhin 40 Millionen Euro an Jagdpacht zahlen, sondern die Jäger und Jagdpächter. Mit Vehemenz, so der Vizepräsident weiter, werden sich die Jäger gegen die Forderungen von größeren Waldbesitzern wehren, die das mögliche Überziehen des Abschussplanes um 40 Prozent abschaffen wollen. Diese Personengruppe habe gefordert, die Worte "Füttern, Hege und Pflege" aus dem Vokabular der Jäger zu streichen und wolle die jährliche Hegeschau abschaffen.
Außerdem habe sie die "Entkriminalisierung" des Rehbock-Abschusses nach dem 16. Oktober bereits als Forderung an den Bayerischen Landtag herangetragen.

Auch dem Vorsitzenden der BJV- Kreisgruppe Oberviechtach. Alexander Flierl, sprach Baumer damit aus dem Herzen. Flierl bekräftigte, die Jäger darin, sich ihre Rechte nicht von Personengruppen absprechen zu lassen, die bisher für das Wild noch keinen Finger gerührt hätten, dafür keine Pflichten übernehmen und es nur als jagdbares Wild sehen würden.
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