01.12.2010 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Bürgerversammlung in Eigelsberg - Renovierung der Dorfkapelle und Parksituation Wurmbefall und feuchte Mauern

"Nah am Bürger" - dieses Versprechen löst Bürgermeister Heinz Weigl mit seinen Bürgerversammlungen ein. Zusammen mit elf Stadtratskollegen war er zu Gast in Eigelsberg, um über wichtige Daten zu informieren und um zu hören, was den Bewohnern auf den Nägeln brennt.

von Ludwig BergerProfil

Als aktuelles Vorhaben steht die Sanierung der Dorfkapelle an, in der die Eigelsberger regelmäßig Andachten und Gottesdienste feiern. Wurmbefall, feuchtes Mauerwerk, bröckelnder Putz und große Risse in den Wänden machen eine Renovierung des Gebäudes beim Feuerwehrhaus notwendig.

Eine Lösung suchen

"Wenn die Kapelle saniert wird, muss gleich die Straße mit ausgebessert werden" betonte Bürgermeister Weigl und wies auf einen Termin am folgenden Tag zusammen mit einem Gutachter des Landesamtes für Denkmalpflege hin. Nach Begutachtung, Planungen und Kostenschätzungen solle im kommenden Jahr die Sanierung gestartet werden. Als Diskussionsschwerpunkt innerhalb der Dorfbewohner kristallisierte sich die Parksituation beim Glockenturm heraus. Der Bürgermeister werde sich bemühen, zusammen mit den Behörden und Beteiligten eine Lösung zu finden.

Weitere Themen die von den Versammlungsteilnehmern angesprochen wurden, bezogen sich auf die Windkraft und die Belastung der Flurbereinigungsstraßen sowie die Spielplatzpflege. Über interessante Fakten aus der Kommunalpolitik informierte das Stadtoberhaupt ebenfalls. So sei Weigl zuversichtlich, dass der Bundeswehrstandort Oberviechtach nach der Reform erhalten bleibe. Als Höhepunkte aus dem Stadtgeschehen nannte er unter anderem Sportlerehrung, Frauenbundjubiläum, Einweihung Goldlehrpfad, Doktor-Eisenbarth-Festspiel, 50 Jahre Kleintierzuchtverein, Bürgerfest, Einweihung Kinderkrippe, verschiedene Empfänge, 20 Jahre Altenheim und die Pflege der Patenschaften mit Raschau und Hann. Münden. Besonders stolz zeigte er sich auf die Auszeichnung der Eisenbarth-Stadt als familienfreundliche Kommune.
Weniger erfreulich zeige sich finanziell neben einem enormen Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen die Bevölkerungsentwicklung. "Wir nehmen permanent ab" beklagte der Bürgermeister. Dennoch seien Einrichtungen wie Freibad unverzichtbar, dank der Dr.-Max-Schwarz-Stiftung verfüge die Stadt über 32 Kinder- und Bolzplätze. Er dankte den Eigelsbergern für die Pflege ihres Spielplatzes.

Gebühren nicht erhöht

Zum Schuldenstand von knapp über acht Millionen Euro meinte Weigl: "Wir haben finanzielle Probleme wie auch andere Kommunen!" Dafür stünden keine größeren Kanalbaumaßnahmen mehr an und die Gebühren seien schon länger nicht mehr erhöht worden. Nach Themen wie Goldwaschen, Straßenunterhalt und Kanaldeckelhebung, Gelblicht für Straßenbeleuchtung, Familienförderung bei Wohnraumschaffung und Beschäftigte bei der Stadtverwaltung appellierte er an die Bevölkerung zur Mitwirkung beim Heimatfest 2011.

Am nächsten Tag überzeugte sich eine Delegation vom baufälligen Zustand der Dorfkapelle. Dazu hoben die Eigelsberger eine kleine Baugrube aus um einen Einblick in das Fundament zu erhalten, Ein Teil des Daches wurde abgedeckt, um den Dachstuhl zu beurteilen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.