21.10.2008 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Doktor Eisenbarth- und Stadtmuseum soll mit Kulturkalender an Attraktivität gewinnen Kristallisationspunkt in Sachen Kultur

Mit einem "Kulturkalender", der eine breitgefächerte lokal- und regionalspezifische Angebotspalette an interessanten Veranstaltungen beinhaltet, soll, nicht zuletzt auch durch eine überregionale Präsenz in den entsprechenden Medien, das Kulturzentrum in der Marktmühle und damit auch das Doktor- Eisenbarth- und Stadtmuseum ab 2009 an Attraktivität gewinnen.

von Autor SLUProfil

Bei der letzten Vorstandssitzung des Museumsvereins bildete dieser Punkt neben der Präsentation "Von der Marktmühle zum Museum" des Mühlradkastens und dem Konzept "Handwerk und Hausnamen" das Schwerpunktthema. Seit der Entscheidung für die Sanierung der Marktmühle zu einem Museum war es der Stadt ein Anliegen, das neue Haus auch zu einem Mittelpunkt eines örtlichen Kulturnetzwerks, zu einem kulturellen Kristallisationspunkt sozusagen, zu machen.

Profil entwickelt

Als vorbereitender Schritt erfolgte zunächst die Gründung des Kulturforums im Heimatkundlichen Arbeitskreis, das sich der Erstellung eines die örtlichen Gegebenheiten widerspiegelnden Kulturprogramms widmete.

Nach ersten Sondierungen in Form eines Anschreibens an alle Vereine und Kulturträger der Stadtgemeinde nahmen die Bemühungen allmählich konkrete Gestalt an, z. B. mit einer Reihe von Vorträgen. Jedoch mangelte es dem Ganzen noch an professionellen Konturen, d. h. einer klaren, auf den Jahresablauf bezogenen Struktur mit einer im Vorfeld definierten inhaltlichen Ausrichtung und dem entsprechenden zeitlichen Detailrahmen.
In den vergangenen Wochen konnte endlich ein diesbezügliches Profil mit neun Themenbereichen als äußerer Rahmen und Fundament für den Inhalt und den Rhythmus des jährlichen Veranstaltungsreigens entwickelt werden. Diese Bereiche sind: Vorträge, Workshops für Kinder, wissenschaftliche Symposien, Ausstellungen, Konzerte, Vorführungen, Lesungen, Exkursionen und Fortbildungen. Mittlerweile ist das Programm für 2009 konzipiert und wird, nach Rücksprache mit den in Frage kommenden Referenten und Organisationen, im Einzelnen ausgearbeitet und dann der Öffentlichkeit vorgestellt.

Fester Turnus

Der Turnus für die nächsten Jahre soll so aussehen, dass bis Mitte eines Jahres die Vorschläge für den Kulturkalender des nachfolgenden Jahres auf dem Tisch liegen sollen. Damit wird ein reibungsloses Funktionieren der nötigen Planungen und Abläufe gewährleistet. Dies soll in engem Kontakt mit allen Kulturschaffenden der Stadt geschehen.

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