01.03.2004 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Feierliches Zeremoniell für vier neue "Grünröcke" bei der Kreisgruppe Mit dem "Jägerschlag" am Ziel

von Christof FröhlichProfil

Der "Jägerschlag" ist immer wieder ein feierliches Zeremoniell, das für den Betroffenen den Abschluss einer umfangreichen Ausbildung abschließt und das Erreichen eines Zieles bedeutet, für das er viele Stunden gelernt, viele Schießübungen absolviert und sich einer nicht leichten Jägerprüfung unterzogen hat.

Deshalb ist die Stunde des Jägerschlags für den jungen Waidmann von großer Bedeutung. Deshalb wird der "Jägerschlag" meist auch im Rahmen einer Jahreshauptversammlung in Anwesenheit vieler Waidmänner(frauen) mit drei Schwertschlägen auf die Schulter des jungen Jägers vollzogen.

Dabei sagte Kreisgruppenvorsitzender Eduard Kunschir zu Daniel Dirnberger, Hans Elsner, Hubert Portner und Michael Teplitzky folgenden Wortlaut: "Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen, der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihen, zu üben stets das Rechte. Der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten".

Das wurde mit Handschlag besiegelt und mit einem kräftigen "Waidmannsheil" bekräftigt. Früher kam dann noch dazu: "Zum Zeichen Deiner Manneskraft bitte ich Dich, dieses Glas mit mir zu leeren".

Doch auf den letzten Satz wird nun verzichtet. Noch früher musste der zum Jäger geschlagene einen Schluck aus einem (vorher kräftig eingeölten) Gewehrlauf nehmen. Nun geht es dabei schon etwas "zivilisierter" zu. Dazu erhielten die vier jungen Jäger große Ernennungsurkunden.

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