25.02.2004 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

FFW-Ball hat sich zum absoluten Faschingshöhepunkt entwickelt - Über 700 Besucher Mit Feuerwehr ins Faschingsparadies

Der dürfte nicht mehr zu überbieten sein, so die überwiegende Meinung nach dem Rosenmontagsball 2003 der Feuerwehr Oberviechtach. Doch es wollen offenbar immer noch mehr Faschingsbegeisterte dabei sein, zumal sich herumgesprochen hat: Der Feuerwehrball ist Spitze. Heuer überschritten die Besucher mit über 700 eine neue Rekordmarke.

von Christof FröhlichProfil

Über das ganze Wochenende hinweg hatten die Frauen und Männer der FFW und des THW schon "Aufbauarbeit" geleistet und die Mehrzweckhalle in ein buntes Faschingsparadies verwandelt. Der Hallenhimmel hing zwar nicht voller Geigen, doch ein Faschingsvergnügen unter Hunderten von bunten Luftballons, Luftschlangen und herrlich dekorierten Wänden ist wohl selten zu finden.

Großer Aufwand

Feuerwehr-Vorsitzender Hans Raab freute sich mit seiner Mannschaft, dass der große Arbeitsaufwand mit einem Rekordbesuch belohnt wurde und auch Bürgermeister Wilfried Neuber, Kreisbrandinspektor Manfred Pohl, Kreisbrandmeister Richard Fleck und viele Feuerwehren und Vereine über das Stadtgebiet hinaus mit großen Abordnungen vertreten waren. Raab sprach seinem Team Dank und Anerkennung für die umfangreiche Vorbereitungsarbeit aus. Die Tanz- und Showkapelle "Royal" mit ihren fünf musikalischen Trümpfen Bipo, Mike, Ulli, Schorsch und Reinhard gab den Ton an und bewies einmal mehr ihr Gefühl für das Publikum, das ein musikalisches Feuerwerk serviert bekam.

Fast zirkusreif

Schon beim ersten "Bayern-Pop" ging es so richtig rund und das prächtig maskierte Tanzvolk kam mächtig ins Schwitzen. Willkommen war da eine kleine Ruhepause für die angekündigte Überraschung mit den "Crazy OGOs", die schon als Artistentruppe bezeichnet werden darf und mit fast zirkusreifen Flügen durch den Raum, durch Reifen oder über aufgestapelte Bänke und spaßigen Showeinlagen begeisterte.

Vielen Oberviechtachern ist diese sportliche Truppe als die "Gaukler" vom Eisenbarth-Festspiel her bestens bekannt. Nach dem Motto "Wer rastest, der rostet" forderte "Royal" dann vom Publikum beste Kondition beim Schunkeln und bei der Polonaise. Ein Teil dieser guten Stimmung war auch der Maskenvielfalt zu verdanken. Da kam auch ein Schwerkranker, obwohl er am Tropf hing, zum Ball.

Da er sich davon nicht abbringen ließ, kam sein Betreuungspersonal vom BRK einfach gleich mit. Standen an der Pilsbar eher die, die es etwas gemütlicher angehen lassen wollten, so war die "Blaulichtbar" immer dicht bevölkert, sodass es nicht ausbleiben konnte, dass sich das eine oder andere Pärchen doch etwas näher kam. Der weitere Höhepunkt war dann der Auftritt der AWO-Tanzgruppe "Grün- Weiß", die mit fetzigen Showtänzen ihre Klasse zeigte. Auch beim Publikum ging es rund bis "in die Puppen" und so manches gestresste Tanzpärchen mag zwar glücklich über einen herrlichen Ballabend, aber doch "fix und foxi" in die Federn gefallen sein. Damit war der Rosenmontagsball einmal mehr ein voller Erfolg, wobei schon zaghaft angefragt wird: "Wann ist eigentlich die neue Dreifachturnhalle fertig?"

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