09.08.2014 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Geführte Wanderung mit Johanna Fuchs über 14 Kilometer mit Panoramablick Am Goldsteig zum Kätzelsberg

An diesem, im Volksmund mit "Sodlros" bezeichneten Fels, informierte Johanna Fuchs (Dritte von links) über die Sagen, die sich um dieses Naturdenkmal ranken. Bild: nid
von Josef NiederaltProfil

"Dies ist eine der anspruchsvollen Strecken, die ich derzeit bei der geführten Wanderungen mache", gab Wanderführerin Johanna Fuchs zu verstehen. Immerhin ging es um eine Strecke von circa 14 Kilometer. Sie führte unter anderem zunächst entlang des Qualitätswanderweges "Goldsteig" von Obermurach gleich zum höchsten Berg in der Umgebung, dem 655 Meter hohen Kätzelsberg, in das ursprüngliche Wellenthal und wieder hoch zum Johannisberg.

Wanderführerin Fuchs freute sich zu Beginn, dass sich an dem doch sehr warmen und sonnigen Sonntagnachmittag eine stattliche Gruppe von 17 Personen beim Spielplatz in Obermurach zu dieser Wanderung entschlossen hatte. Beim ersten Teilziel, dem Bildbaum mit seinem Schrein "Christus auf der Rast", war auch für die Gruppe Anlass zum Rasten, bevor es zum Sattelstein weiter ging. An diesem, im Volksmund mit "Sodlros" bezeichneten Fels informierte Fuchs über die Sagen, die sich um dieses Naturdenkmal ranken.

An dem weitgehend waldreichen Wanderweg befanden sich oft Schwarzbeeren und Himbeeren. Dies veranlasste so manchen Teilnehmer, auch davon zu probieren. Auch zwei Brätlinge entgingen den mit Sonnenbrille getrübten Augen der Wanderführerin für ein späteres Schmankerl zu Hause nicht. Erneute Rast mit Stärkung aus der Rucksackverpflegung war am Elfenbach. Viele Wanderer genossen das frische Wasser für ein kühles Fußbad oder auch, um die Arme im dort befindlichen Behälter einzutauchen. Weiter ging's über das Gebiet "Saubershof" und von dort hinauf zum Johannisberg. Johanna Fuchs informierte auch hier über die Kirche und die frühere Bedeutung des dort vorbei führenden Handelsweges.

Ein herrlicher Panoramablick auf Oberviechtach bot sich auf dem Weg in Richtung Wolfsschlucht. Diese mysteriöse Schlucht hinterließ gerade bei den Teilnehmern, die erstmals den Weg passierten, einen besonders tiefen Eindruck.

Und bald darauf öffnete sich der Blick wieder in Richtung Parkplatz und mit jedem Schritt näher zur malerisch davor liegenden Burgruine Haus Murach.

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