Kleine Runde löst informell Probleme und bringt Geld für guten Zweck - ...
"Grüner Schluck" hilft gleich doppelt

Der Vorsitzende der Unteroffiziersheimgesellschaft, Hauptfeldwebel Stefan Ring (Zweiter von links), und die Vorstandsmitglieder überreichten an Kommandeur Alexander Krone (Dritter von rechts) einen Scheck in Höhe von 406 Euro für die Franz-Jobst-Hilfe. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
29.04.2013
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Zwei erfreuliche Ereignisse standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Unteroffiziersheimgesellschaft (UHG) in der Grenzland-Kaserne: An diesem Tag konnten 14 Neumitglieder aufgenommen werden, und die Unteroffiziere spendeten für die Franz-Jobst-Hilfe. Bataillonskommandeur Alexander Krone nahm 406 Euro aus Veranstaltungen des "Grünen Schlucks" entgegen.

Beim "Grünen Schluck" treffen sich mehrmals im Jahr Offiziere und Unteroffiziere, manchmal auch Ehemalige des Bataillons in geselliger Runde. Außerhalb der Dienstzeit können sie bei einem Umtrunk manches Problem lösen, das sich außerhalb der formalen Wege oft besser regeln lässt.

Auf Sparflamme

Etwas auf Sparflamme muss derzeit der Heimbetrieb der UHG in der Grenzland-Kaserne laufen, denn viele Unteroffiziere sind im Einsatz. Weitere befinden sich auf Lehrgängen oder in der Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz auf dem Balkan ab der Jahresmitte. Dennoch, so der UHG-Vorsitzende, Hauptfeldwebel Stefan Ring, müssen die Vorgaben der UHG-Satzung erfüllt und die Formalien wie die Jahreshauptversammlung unter Dach und Fach gebracht werden. Oberstleutnant Krone lobte das Engagement der Unteroffiziere im Vorstand. Sie würden sich über das ganze Jahr hinweg um das Wohl ihrer Kameraden kümmern und das Fundament für eine gute Kameradschaft unter allen Unteroffizieren des Bataillons bilden.
Zwar sei in diesem "Übergangsjahr" , das durch die Auslandseinsätze gekennzeichnet ist, das Unteroffiziersheim auch weniger frequentiert, doch sei die UHG auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Lobend erwähnte der Kommandeur auch die guten Verbindungen zu den Ehemaligen und die Unterstützung der Franz-Jobst-Hilfe, der seiner Meinung nach jeder Unteroffizier angehörten sollte. Im Bedarfsfalle gewähre diese Organisation Hilfe und Unterstützung in Notlagen.

In seinem Rechenschaftsbericht gab Vorsitzender Ring als eines der Hauptziele die Stabilisierung des finanziellen Haushalts an, da in den vergangenen Jahren doch einige tausend Euro in die Hand genommen worden sind, um die Räumlichkeiten für die Unteroffiziere wohnlicher und attraktiver zu gestalten. Jedoch verfüge die UHG immer noch über ein dickes Finanzpolster, wie beim Kassenbericht zu hören war. Ring erinnerte an Kameradschaftsabende, einen gelungenen "Tanz in den Mai", ein Oktoberfest mit Stubenmusi, eine Informationsveranstaltung der Familienbetreuungsstelle, Weihnachtsfeiern und die monatlichen Treffen der "Ehemaligen". Auch der "Grüne Schluck" mehrfach im Jahr sei bereits zu einer guten Tradition geworden.

Konzept abwarten

Großes Lob sprach UHG-Vorsitzender Ring dem Heimleiter Stabsfeldwebel Gerhard Schricker und seiner Mannschaft aus. Sie hätten vorbildlich für das Wohl und die Betreuung der Unteroffiziere gesorgt. Ein weiteres Thema der Versammlung waren mögliche Änderungen im Betreuungskonzept, deren Auswirkungen es abzuwarten gelte. Erst dann könnten darauf Maßnahmen erfolgen. Der Kommandeur sagte dazu seine Unterstützung zu.

Schließlich übergab Ring dem Vorsitzenden der Franz-Jobst-Hilfe, Oberstleutnant Alexander Krone, die Summe von 406 Euro. Das Geld trägt dazu bei, unverschuldet in Not geratenen Soldaten oder ihren Familien zu helfen. Das hat sich die Franz-Jobst-Hilfe als Hauptzweck in ihre Satzung geschrieben.
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