15.12.2012 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Kolpingfamilie erinnert bei Gedenktag an Gründer und Sozialreformer Aktiv glauben im Alltag

Die Kolpingfamilie gehört zu jenen Vereinen, die jedes Jahr mit einem eigenen Gedenktag an ihren Gründer erinnern. In der Oberviechtacher Pfarrkirche machte bei diesem Anlass Kaplan Konrad Maria Ackermann deutlich, wie sehr der "Gesellenvater" seinen Glauben in den Alltag einfließen ließ.

von Autor SLUProfil

Der Gedenktag ist Ausfluss des herausragenden Lebens und Wirkens des Sozialreformers Adolph Kolping (1813 bis 1865). Er hat aber auch damit zu tun, dass es sich bei den von ihm ins Leben gerufenen Kolpingfamilien um einen Verband handelt, der überregional einen hohen Stellenwert einnimmt.

In Oberviechtach versammelte sich eine stattliche Anzahl von Mitgliedern aller Altersstufen beim Pfarrheim, um angeführt vom Kolping-Spielmannszug unter der Stabführung von Reinhard Lößl, mit klingendem Spiel zur Stadtpfarrkirche zu marschieren. Dort zelebrierte Präses Kaplan Konrad Maria Ackermann einen Gottesdienst. Seine Predigt war ganz auf den "Gesellenvater" Adolph Kolping zugeschnitten.

Dessen Leben, so der Tenor, sei ein Beispiel für die Verwirklichung aktiven Glaubens im Alltag. Nach der Messfeier fand im Gasthof "Zur Post" ein gemeinsames Mittagessen der Teilnehmer statt. Vorsitzender Michael Herzog dankte dem Kaplan für seine einfühlsame und aussagekräftige Predigt sowie den Jüngsten der Kolpingfamilie für die Mitgestaltung des Gottesdienstes. In einem Gedenken erinnerte er an die verstorbenen Vereinsmitglieder.

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