Leader-Projekt: Tourismusverband Ostbayern stellt Infotafeln am Goldsteig auf
Rastplätze für müde Wanderer

Lokales
Oberviechtach
27.04.2013
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"Auf die Wanderer warten ein vorbildliches Informationssystem sowie Rast- und Erholungsplätze an den schönsten Stellen und Aussichtspunkten und damit verbunden, ein noch intensiveres Wandererlebnis am Goldsteig", sagte Katrin Buchberger am Donnerstag. Als zuständige Sachbearbeiterin fürs Leader-Projekt war sie zusammen mit Michael Körner, dem Wegemanager Goldsteig nach Oberviechtach gekommen, um die neu installierte Möblierung oberhalb der Ortschaft Hof in Augenschein zu nehmen.

Der Goldsteig von Marktredwitz nach Passau ist 660 Kilometer lang. Neben dem Tourismusverband Ostbayern sind zehn Landkreise und über 90 Gemeinden beteiligt. Das Goldsteig-Leader-Projekt ist ein Kooperationsprojekt einzelner LAGs und will gewährleisten, dass der Prädikatswanderweg aufgewertet und für Touristen noch attraktiver gemacht wird. Derzeit werden zahlreiche Einzelprojekte von den Gemeinden umgesetzt, die entlang des Weges besondere Elemente oder Angebote entstehen lassen, regionale Schwerpunkte hervorheben und die touristische Infrastruktur erweitern.
Wie ein roter Faden sollen sich gleichartige Unterstände, Bänke, Sitzgruppen und Sonnenliegen entlang des Weges ziehen. Aufgestellt werden auch 36 zusätzliche Infotafeln mit Sitzgelegenheit, die an den Knotenpunkten Informationen zum Wegeverlauf sowie zu Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, zu Freizeit- und Erholungsangeboten geben. Eine Tafel steht seit wenigen Tagen oberhalb der Ortschaft Hof und bietet sich mit Panoramablick auf Oberviechtach und Teunz zu einer Rast an.

Sigrid Breitschafter von der Tourist-Info Oberviechtach freute sich über diese Aufwertung des Wandernetzes in der Region: "Das Interesse der Gäste am Goldsteig ist einfach riesig. Der längste zertifizierte Qualitätsweg in Deutschland hat aber auch viele Zuwege, wie beispielsweise den Spichtinger-Rundwanderweg." Prospekte und Tipps gibt's in der Touristik-Büro im Rathaus. Die nächsten Infopunkte wurden in Tännesberg und Thanstein installiert.
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