17.08.2012 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Manfred Schwingl erinnert an die Aufstellung vor 25 Jahren - "Grenz-Warte" im Fundament Segnung für renovierten Bildstock

In einer kleinen Feier wurde der an der Straße zum Johannesberg gelegene Bildstock der Kolpingfamilie Oberviechtach nach erfolgter Renovierung von Pater Alfons Brunner gesegnet. Ein Fachmann und mehrere Helfer hatten dazu beigetragen, das sakrale Kleinod wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen, nachdem sein Erscheinungsbild in den vergangenen 25 Jahren durch Witterungseinflüsse in Mitleidenschaft gezogen worden war.

von Autor SLUProfil

Eine Gruppe von Kolpingsmitgliedern hatte sich nach einer Prozession, ausgehend von der Johannesberg-Kirche, bei dem Bildstock eingefunden, wo der frühere Vorsitzende der KF und seinerzeitige Initiator des religiösen Kleindenkmals, Manfred Schwingl, dessen Entstehungsgeschichte im Jahr 1987 Revue passieren ließ. Das prägnante Relief des Bildstocks hatte früher als Teil eines Marterls an einem anderen Platz gestanden, bevor es aufgrund von Beschädigungen von der Kolpingfamilie saniert und im Rahmen des KF-Bildstockes wieder errichtet wurde.

Viele Mitstreiter

Als federführende Mitwirkende erwähnte Schwingl namentlich Stadtpfarrer Berthold Helgert, der dem Anliegen gegenüber sehr wohlwollend eingestellt gewesen war, Hermann Schießl, der den Platz zur Verfügung gestellt hatte, Hans Wohlfahrt, der in einem in das Fundament gemauerten Rohr je eine Ausgabe des Bistumsblatts und des "Neuen Tages" sowie zeitgenössische Münzen und eine Liste aller KF-Mitglieder hinterlegt hatte, sowie Georg Landgraf. Letzterer hatte das schmiedeeiserne Kreuz gefertigt, das sich auf dem Findling neben dem Bildstock befindet, der beim Straßenbau zutage gefördert worden war.
Bei der jüngsten Renovierung haben sich folgende Personen verdient gemacht: Manfred und Thomas Schwingl für die Sanierung des Bildstocks insgesamt, ein von Alfred Tragl vermittelter Restaurator für die "Auffrischung" des Reliefs, die Firma Herzog für die Materialien, die Firma Fersch aus Nunzenried für die Spenglerarbeiten sowie Anna Fleischer und Anna Hauser für die Blumenpflege.

Spende für Mission

An die Feier am Johannesberg schloss sich ein gemütliches Beisammensein im Gasthof "Zur Sonne" an, bei dem Pater Brunner über seine Missionstätigkeit in Simbabwe berichtete. Diese soll ihm durch eine Spende der Kolpingfamilie in Höhe von 1000 Euro aus dem Erlös des Verkaufs von Wein und Sekt am Tag vor der Orgelweihe und aufgestockt durch den Verein, die Vorsitzender Michael Herzog überreichte, erleichtert werden.

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