04.01.2006 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Mix aus Wohnen, Kultur und Einzelhandel - Jubiläum "50 Jahre PWG" Initialzündung für Altstadt

von Autor SLUProfil

Mit einigen tiefsinnigen Gedanken zum Thema "Zeit" als Metapher für die Vergänglichkeit des irdischen Seins eröffnete Vorsitzender Josef Blödt am Freitag die Jahresabschlussfeier der Parteilosen Wählergruppe im Gasthof "Zur Post". Er gelangte zu dem Fazit, dass die PWG im Jahr 2005 ihre Zeit gut genutzt und die Entwicklung der Stadt positiv mitgestaltet habe.

Sein Dank dafür galt dem Bürgermeister, der Stadtratsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Heinz Weigl, dem Vorsitzenden der PWG der Ortsteile, Hans Hösl, der Stadtverwaltung und allen engagierten Bürgern der Stadtgemeinde. Fraktionssprecher Heinz Weigl bezeichnete zu Beginn seines Rückblicks die Jahresabschlussfeier als "gute Tradition" und ließ die wichtigsten Maßnahmen des vergangenen Jahres Revue passieren.

In diesem Zusammenhang würdigte er die Teilnahme seiner Fraktionskollegen an vielen Veranstaltungen, vor allem den Bürgerversammlungen. Das Verhältnis zur CSU-Fraktion im Stadtrat bezeichnete er als nach wie vor gespannt.

Negative Aspekte

Dem Bürgermeister bescheinigte er eine gute Zusammenarbeit und einen umfassenden Informationsfluss. Im Vorgriff auf das Jubiläum "50 Jahre PWG" im Jahr 2006 bat er alle Anwesenden, durch ihre Präsenz ihre Verbundenheit zu bekunden. Auch Bürgermeister Wilfried Neuber legte den Schwerpunkt auf das Geschaffene, ohne jedoch die negativen Aspekte des vergangenen Jahres, wie etwa die unschönen Begleiterscheinungen im Zusammenhang mit der Veränderunssperre, auszusparen.

Als Höhepunkte erwähnte er die Museumseinweihung und den Agendaprozess, der mit der ins Auge gefassten Neugestaltung des "Hauses der Bäuerin" möglicherweise zu einer "Initialzündung für die Altstadt" führen könne.

Ziel müsse es sein, einen "Mix aus Wohnen, Kultur, Einzelhandel und Dienstleistung" zu schaffen. Sein besonderes Lob galt den ehrenamtlich Tätigen und den Bürgern in den Ortsteilen, die ihre Dörfer zu "Musterdörfern" hätten werden lassen. Mit Sorge, so Neuber, erfülle ihn die Schwerpunktverlagerung in Richtung Metropolregionen, wie etwa München und Nürnberg, worunter der ländliche Raum zu leiden haben werde.

Ziele vor Ort

Umso wichtiger sei es deshalb, sich vor Ort neue Perspektiven und Entwicklungziele zu setzen und jene Bereiche mit Nachdruck zu unterstützen, die man in Eigenverantwortung noch selbst beeinflussen und gestalten könne, wie etwa die Kultur. In Bezug auf das Jubiläum schloss er mit den Worten: "Die PWG ist zwar 50 Jahre alt, sie ist aber noch nicht in die Jahre gekommen."

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