26.08.2014 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Nach dem Festgottesdienst beginnt weltliche Feier des Patroziniums - Regen und Kälte getrotzt Mit Monstranz durchs Dorf

Das Bartholomäusfest ist jedes Jahr eines der letzten Feste des Sommers. Am Sonntag war es hier zwar "ganz schön schattig", doch die drei Dorfvereine Feuerwehr, Soldaten- und Kriegerkameradschaft sowie Gartenbauverein sorgten mit "Wärmemaßnahmen" für lange Verweilzeiten und gute Stimmung.

Am Spielplatz war es am Nachmittag zu nass. Deshalb vertrieben sich die Kinder die Zeit beim Malen.
von Christof FröhlichProfil

Das Patroziniumsfest des Hl. Bartholomäus begann mit dem Vormittagsgottesdienst. Die klangvollen Lieder "Venite, wenn wir unsere Gaben bringen oder "Bartholomäus, dem Helfer in der Not" stimmten auf das besondere Ereignis in der Expositurkirche Wildeppenried ein.

Zunächst Zweifel

In seiner Predigt erinnerte Stadtpfarrer Alfons Kaufmann an "Nathanael" den späteren Bartholomäus. Dieser sei sehr skeptisch gewesen, als er davon erfuhr, dass der Gottessohn ausgerechnet aus Nazareth kommen solle, da daher noch nie etwas Gutes gekommen sei. Er wunderte sich darüber, als Gott ihm mitteilte, dass er längst ein Auge auf ihn geworfen habe, da er ihn für besondere Aufgaben in seiner Kirche vorgesehen habe. Trotz der Zweifel, die er vorher hatte, folgte Natahnael Jesus und ist als Apostel einer seiner besten Glaubensverkünder geworden. In den Fürbitten wurden auch die Kranken und Verstorbenen nicht vergessen.

Spielplatz zu nass

Am Ende des Gottesdienstes folgte die Prozession durch die Dorfstraßen. Mit der Monstranz, in dem sich der Gottesleib befand, segnete Stadtpfarrer Kaufmann die Straßen, Wiesen und Felder und all die Menschen, die sich darin aufhalten und die ihn im Gebet begleiteten. Anschließend ging es zur weltlichen Feier in ein "vorgewärmtes" kleines Bierzelt, das Hans Ruhland zur Verfügung gestellt hatte. In guter Gesellschaft ließen sich Vereine und Bevölkerung Weißbier und Weißwürste munden.

Nach der Andacht am Nachmittag hatten die Frauen des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins im Gemeindehaus Hochkonjunktur. Denn ihre Torten, Kuchen und Kücheln gingen zum Kaffee weg wie "warme Semmeln". Auch im Zelt lief der Absatz an Grillschmankerl und dem süffigen Fuchsberger Bier.

Da es immer wieder regnete und der nahe Spielplatz heuer nicht genutzt werden konnte, beschäftigten sich die Kinder mit Spielen und Malen im Zelt. Am Abend klang das Fest in gemütlicher Runde aus.

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