09.08.2014 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Pflegebedürftige profitieren von 11 100-Euro-Spende aus der " Josef und Luise Kraft-Stiftung" Im Testament das Alter bedacht

Alte und pflegebedürftige Menschen sollten einst von dem profitieren, was sich Josef und Luise Kraft im Leben erarbeitet hatten. Das wollte das Ehepaar mit einer Stiftung sicherstellen. Ein Entschluss, der jetzt bis nach Oberviechtach ausstrahlt: Das Alten- und Pflegeheim bekommt einen Scheck in Höhe von 11 100 Euro.

Flankiert von Katharina Schneider und Staatsministerin Emilia Müller präsentiert Dr. Harald Mosler den 11 100-Euro-Scheck für das Alten- und Pflegeheim. Bild: bgl
von Ludwig BergerProfil

Zur Übergabe empfingen Geschäftsführer Karl-Heinz Stoppa und sein Team Staatsministerin Emilia Müller und mit ihr den Vorstandsvorsitzenden der "Josef und Luise Kraft-Stiftung" mit Sitz in München, Dr. Harald Mosler. Letzterer hatte den symbolischen Scheck über die Summe von 11 100 Euro im Gepäck.

Dank für Vermittlung

Eine Reihe von Ehrengästen, unter ihnen auch die Bürgermeister aus Schönsee, Oberviechtach und Stadlern waren mit von der Partie, als die Spende eintraf. Stoppa bedankte sich im Namen aller 128 Bewohner und der Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims bei der Ministerin für die Vermittlung bei dieser großzügigen Spende.

"Ich kann Ihnen versichern, dass die Spende in vollem Umfang den alten und pflegebedürftigen Menschen in unserem Hause zugute kommt", wandte sich Stoppa an den Vorsitzenden des Stiftungsrats. "Damit ist der Wunsch der Stifter Josef und Luise Kraft erfüllt, die testamentarisch verfügt haben, dass ihre Stiftung alte Leute fördert.",

Das Alten- und Pflegeheim Oberviechtach ist nach Überzeugung von Ministerin Müller ein Vorzeigeunternehmen. "Hier genießen alte und pflegebedürftige Menschen eine hohe Wertschätzung und eine besondere Lebensqualität. Man hört ihnen zu wenn sie erzählen und man kümmert sich um sie, und darum gilt diese Wertschätzung auch für das ganze Haus." Auf ihr Konto geht deshalb der Vorschlag, der beim Stiftungsrat eingereicht wurde. Die mitgebrachte Spende der Stiftung sei dafür eine kleine Anerkennung. "Das Älterwerden ist etwas Schönes" betonte Dr. Mosler. Die Pflegekräfte seien in der Regel Idealisten, die Anforderungen allerdings sehr hoch.

Mit Studiengang

Auf seine Initiative wurde nun neben dem Ausbildungsberuf in der Altenpflege die Möglichkeit geschaffen, dass junge Leute parallel zur Ausbildung einen Studiengang wählen können. Dadurch können sie sich in ihrem Beruf noch weiter zu qualifizieren.

Begeistert äußerte sich der Vertreter der Stiftung über die Ausstattung der Oberviechtacher Einrichtung. Nicht zuletzt wusste er auch die Vermittlerrolle der Ministerin zu schätzen.

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