Sicherheitstraining der Gebietsverkehrswacht für Motorräder - Theorie und praktische Übungen
Für Sicherheit auf zwei Rädern

Ob Kurven-, Slalomfahren oder Zielbremsungen, in allen Situationen war höchste Konzentration gefordert. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
09.08.2014
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Zu einem Verkehrssicherheitstraining für Motorräder hatte die "Gebietsverkehrswacht Oberviechtach und Umgebung" eingeladen. Immerhin 15 Motorradfahrer, darunter fünf weibliche, folgten dieser Einladung in die Grenzlandkaserne. Der Standortälteste, Oberstleutnant Mario Brux, hatte dafür den Appellplatz in der Kaserne zur Verfügung gestellt.

Bevor es in die Praxis ging, gab der Vorsitzende der Verkehrswacht, Fahrlehrer Rudolf Leibl, formale und technische Hinweise und informierte über die besondere Fahrdynamik und den damit verbundenen Gefahren beim Motorradfahren. Besonderes Gefahrenpotential bieten beim Motorradfahren abgefahrene Reifen, ungünstige Reifenkombinationen, falscher Reifendruck, schadhafte Dämpfer, schlecht eingestellte Lager, auftriebserhöhende Bekleidung und eine hecklastige Beladung.

Dass vor Antritt jeder Fahrt ein Fahrzeug-Check notwendig ist und dass nur mit Schutzbekleidung auf ein technisch einwandfreies Motorrad gestiegen werden sollte, müsste jeder Motorradfahrer eigentlich wissen. Dann wurden den Lehrgangsteilnehmern noch die Lernziele und Inhalte der Übungen vermittelt, ehe es dann, in mehrere Gruppen eingeteilt, aufs Motorrad ging. Dass sich die Teilnehmer dieses Fahrzeugsicherheitstrainings ihrer Verantwortung gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern bewusst sind, so Rudolf Leibl, zeigen sie eigentlich schon durch ihre Teilnahme.

Das Training helfe, um in Notsituationen richtig und schneller reagieren zu können, womit man im Falle eines Unfalls vielleicht sogar sein oder das Leben anderer retten und schwere Verletzungen vermeiden kann.

Beim Fahren von engen Kurven, beim Slalom-, Achter-, oder Langsamfahren wie auch beim Bremsen in simulierten Notsituationen war in der Praxis höchste Konzentration gefordert. Die bei den Praxisübungen eingesetzten Fachleute, Sabrina Gießübl, Andreas Leibl und Thomas Dietz hatten doch einiges zu tun, wenn sie auch anerkennen mussten, dass bei allen Teilnehmern gutes "Motorradfahrer-Potenzial" vorhanden ist.

Wie der Verkehrswacht-Vorsitzende bekanntgab, sollen künftig, genügend Teilnehmer vorausgesetzt, zwei Mal im Jahr sowohl für Auto- als auch für Motorradfahrer, solche Fahrsicherheitstrainings angeboten werden, was auch der Sicherheit auf unseren Straßen dient.
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