06.01.2007 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Sielmann und Lorenz würdigten die Forschungsarbeit Sieben Jahre als Keiler

von Gertraud Portner Kontakt Profil

Von 1959 bis 1966 hat sich Richard Finke mit Gattin Karin und Tochter Edith der Erforschung der Schwarzkittel gewidmet. "Das Ergebnis ist eine Sensation", schreibt Professor Heinz Sielmann im Vorwort von Finkes Buch "Auf Tuch- und Borstenfühlung".

Fotos, Skizzen und Gemälde dokumentieren den langen, mühevollen Weg, einen Kontakt zu dem scheuen und nicht ungefährlichen Wild zu erlangen. Jahrelang berichtete Finke auch in Jagd- und Naturzeitschriften über die sensationellen Entdeckungen, die er vom Sozialverhalten innerhalb der Rotten, von Geburt und Tagesrhytmus erleben konnte.

Professor Konrad Lorenz war von den Ergebnissen der Forschungsarbeiten Finkes derart begeistert, dass er ihn in einem Brief im Jahr 1963 zum "Keiler h.c." erklärte. Das Wildschweinbuch ist 2002 in zweiter Auflage erschienen (ISBN 3-00-003614-8).

Im Jahr 1971 zog das Ehepaar Finke vom hessischen Solbad Karlshafen ins bayerische Oberviechtach.

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