Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine" startet Hilfstransport nach Rivne - Keine Unruhen
Waisenkinder warten auf Pakete

Mitglieder der „Ukrainehilfe aus Bayern“ am Verkaufsstand in Stadlern. Dort wurde am „Frauentag“ wieder Geld für die Finanzierung des Hilfstransports erwirtschaftet. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
26.08.2014
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Eine außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine aus Bayern" notwendig. Denn schon am 16. Oktober soll ein Hilfstransport nach Rivne erfolgen.

Derzeit sind noch einige Hilfsgüter in Hallen der ehemaligen Baufirma Utz in Schönsee eingelagert, die jetzt im Besitz der Firma Irlbacher sind. Wegen der geplanten Sanierung müssen die Güter bis zum Frühjahr 2015 ausgelagert sein.

Ständig in Kontakt

Am Beginn der Versammlung unter der Leitung des Vorsitzenden Anton Grauvogl, stand zunächst eine kurze Bilanz vom "Frauentag" in Stadlern auf dem Programm. Hier hatte die "Ukrainehilfe aus Bayern" wieder einen Verpflegungsstand betrieben.

Der Erlös aus diesem Verkaufsstand bildet wieder die Basis für die Finanzierung des Hilfstransports in die Ukraine. Wie Vorsitzender Grauvogl den zahlreich anwesenden Mitgliedern - darunter war auch der Vorsitzende des Oberviechtacher Ukrainehilfevereins, Altbürgermeister Wilfried Neuber - erläuterte, halte er ständig telefonisch Verbindung zu den Freunden in Rivne. Grauvogel habe die Auskunft erhalten, dass die Region von den Unruhen in der Ukraine nicht berührt sei und der Hilfstransport relativ gefahrlos erfolgen könne. Auch in Bezug auf Grenzkontrollen sei dieser möglich.

Dennoch machte Grauvogl darauf aufmerksam, dass der Verein für die Mitfahrer keinerlei Haftung bei möglichen körperlichen Schäden übernehmen könne. Jeder sei für die Erhaltung seiner Gesundheit selbst verantwortlich. Nach einer längeren Diskussion über den Termin wurde festgelegt, dass am Donnerstag, 16. Oktober die Verladung und Abfahrt durch ein Transportunternehmen erfolgen soll. Einen Tag später fahren die Begleiter hinterher, die Entladung der Hilfsgüter ist für Montag, 20. Oktober geplant.

Heime und Sozialstation

Angefahren werden diesmal eine Sozialstation, ein Entbindungsheim und ein Straßenkinderheim. Daneben sollen in diesen Tagen auch wieder die guten Kontakte zu den Freunden in Rivne gepflegt werden. Am Sonntag ist auch wieder ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs Broniki eingeplant, der nun von der Deutschen Kriegsgräberfürsorge betreut wird.

Am Dienstag oder Mittwoch geht es dann wieder Richtung Oberpfalz. Rund 25 Stunden müssen für die Fahrt eingeplant werden.
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