Weidengeflecht erfordert volle Konzentration
Exakt gesteckt

Voll konzentriert waren die 16 Teilnehmerinnen beim Weidenflechtkurs des Gartenbauvereins Pullenried. Wer die Anweisungen von Kunsthandwerkerin Iris Barth (stehend) beherzigte, konnte ein dekoratives Element für den Garten mit nach Hause nehmen. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
19.04.2013
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Wenn schon das Wetter nicht zur Gartenarbeit einlädt, dann können die Gartler zumindest in der warmen Stube aktiv werden - beispielsweise beim Weidenflechtkurs. Einen dekorativen Gartenstecker hatten die Teilnehmer bei diesem Angebot des Pullenrieder Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins (GOV) im Visier.

Vorsitzende Regina Rauch hatte den Kurs im Gasthaus Greber in Pullenried anberaumt. Eigentlich, so die Kunsthandwerkerin Iris Bart, die den Kurs leitete, ist das Ganze ja leicht zu lernen: "Wir beginnen mit dem Flechten von vorne und stecken die Weide hinter die Mittelstrebe und hinter der Mittelstrebe hören wir am Ende jedes einzelnen Zweigs auch wieder auf." Doch ganz so einfach war das dann doch nicht, denn immer wieder schummelten die Teilnehmerinnen und versteckten die Enden der kleinen Äste, die Iris Bart von einem Weidenzüchter mitgebracht hatte, irgendwo im Geflecht.

Doch gerade beim Weidenflechten sei exakte Arbeit gefragt, meinte die Kursleiterin. Da ist das Plauern zwischendurch nicht einfach, wenn volle Konzentration gefordert wird. Doch irgendwann hatten alle dann die Flechttechnik heraus, und die Rohlinge aus starkem Draht verschwanden hinter dem Naturmaterial: Form und Material verbanden sich zu dekorativen Gartensteckern.

Nun hoffen nicht nur die fleißigen Bastlerinnen vom Gartenbauverein, dass es bald losgehen kann mit der Gartenarbeit bei wärmeren Temperaturen. Sie können sich dann beim Säen und Pflanzen schon ein wenig an dem neuen Weidengeflecht erfreuen.
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