05.06.2017 - 14:26 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Bundeswehr-Einsatz bei Enhanced Forward Presence Soldaten angegriffen

Oberviechtach/Potsdam. (paa) Eine Gruppe deutscher Soldaten ist in Litauen in ihrer Freizeit von Unbekannten angegriffen worden. Dabei erlitten vier Bundeswehr-Angehörige leichte Verletzungen, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam am Sonntag mit. Ob Soldaten aus der Oberpfalz betroffen sind, konnte der Sprecher des Einsatzführungskommandos am Wochenende nicht sagen.

Mitte Mai besuchte US-Verteidigungsminister Jim Mattis die deutschen, litauischen, niederländischen, belgischen und amerikanischen Soldaten in Litauen.
von Alexander Pausch Kontakt Profil

Die Soldaten waren nicht im Dienst und trugen keine Uniform. Sie gehören zur von Deutschland geführten Nato-Kampfgruppe "Enhanced Forward Presence". Der Großteil des Verbandes wird seit Anfang des Jahres vom Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach (Kreis Schwandorf) gestellt. Weitere Soldaten kommen unter anderem vom Panzerbataillon 104 (Kreis Schwandorf), dem Panzerpionierbataillon 4 (Bogen) und dem Versorgungsbataillon 4 aus Roding. Dazu kommen Soldaten aus Belgien, den Niederlande und Norwegen. Sie sind im litauischen Rukla stationiert. Als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt stationierte die Nato je 1000 Mann starke Kampfgruppen in Litauen, Estland und Lettland sowie in Polen.

Die elf Soldaten hatten am frühen Samstagmorgen in Zivil vor einer Gaststätte auf ein Taxi gewartet, als sie attackiert wurden. Die Details des nächtlichen Angriffs werden von der litauischen Polizei, litauischen dun deutschen Feldjägern ermittelt.

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