14.05.2017 - 17:22 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Jahreshauptversammlung der PWG Oberviechtach Nah dran am Bürger

60 Jahre gibt es die Parteilose Wählergruppe Oberviechtach (PWG) bereits. Bei der Jahreshauptversammlung war die erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Stadt ein Thema. Bürgermeister Heinz Weigl ging auf den Haushalt 2017 ein und auch auf Fragen der Bürger.

von Elfriede WeißProfil

Vorsitzender Michael Preiß begrüßte im Gasthof "Zur Post" neben den Freunden und Förderern besonders Bürgermeister Heinz Weigl, Altbürgermeister und Ehrenvorsitzenden Wilfried Neuber sowie Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf und Dritten Bürgermeister Hans Hösl, der auch die Ortsteile vertrat. Preiß dankte den Freunden der PWG-Ortsteile mit ihrem Vorsitzenden Egbert Völkl für die konstruktive Zusammenarbeit. Er hielt eine kurze Rückschau auf das abgelaufene Jahr. Gut besucht war das Sommerfest beim Gasthaus Dobmeier ("Bräu") in Pullenried, leider musste der Ausflug in den Wasserpark nach Wackersdorf ausfallen. Sehr interessant war der Besuch bei der Firma Krämer, bei der es Einblicke in die Drahtzieherei gab, sowie die Besichtigung der Oberviechtacher Werkstätten, wo die gute Ausrüstung überraschte.

Neue Aktion

Höhepunkt des vergangenen Jahres war sicherlich die Jubiläumsfeier "60 Jahre PWG" in der "Taverne" in Lind, bei der Wilfried Neuber als Ehrenvorsitzender ernannt wurde und viele treue Mitglieder geehrt wurden. Auch die seit Jahrzehnten erfolgreich praktizierte Aktion "Bürger fragen - Stadträte der PWG antworten" wurde zuletzt für Eigelsberg/Niesaß organisiert. Die neu eingeführte Aktion der Unternehmer-Runde, bei der Fragen und Probleme von Gewerbetreibenden und Selbstständigen erörtert werden, fand Anklang. Einladung sprach Preiß für das Sommerfest in Obermurach (28. Juli) und die 40-Jahr-Feier der PWG-Ortsteile im Herbst aus.

Viele Investitionen

Bürgermeister Heinz Weigl gab einen Überblick über die Arbeit im Stadtrat und zum Haushalt 2017. Neben der Wasserversorgung, die in den nächsten Jahren ansteht und möglichst über die Gebühren abgerechnet werden soll, sind hier die Kanalisation der Eigelsberger Straße, kleinere Maßnahmen an Gemeindeverbindungsstraßen, der Bau eines Kleinkinderbereichs im Freibad mit Edelstahlbecken und Wasserspielen, die Außenarbeiten am Rathaus und der Bau des Stadtarchivs geplant. Für die Feuerwehren wurden zwei Fahrzeuge angekauft und auch im Bauhof werden die Gerätschaften nach und nach erneuert.

Die Sanierung der Grundschule sowie des Jahn-Stadions soll in den Jahren 2018/2019 angepackt werden. Leider könne der Kreisverkehr in diesem Jahr nicht verwirklicht werden, sagte Weigl. Da das Baugebiet am Schützenheim noch in diesem Jahr voll bebaut wird, ist bereits im Wiesengrund ein weiteres Baugebiet mit 17 Parzellen ausgewiesen. Auch das Bauen am ehemaligen Müllergelände wird nach Aussage der Investoren gut angenommen. Die Friedhofsanierung sei fast abgeschlossen, ebenfalls die Bauarbeiten für den Breitbandausbau, wobei hier noch etwas nachgebessert werden muss. "Wegen all dieser hohen Investitionen ist ein Schuldenabbau heuer nicht möglich", informierte der Bürgermeister.

Amplus gibt Garantie

Er stellte sich den Fragen der anwesenden Bürger. Dabei wurde klar betont, dass das Soldatenheim geöffnet bleibt und Aufträge für Feiern jeder Art gerne angenommen werden. "Die Firma Amplus garantiert beim Breitbandausbau 30 MB oder muss nachbessern", betonte Heinz Weigl.

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