08.06.2013 - 00:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt lobt Strukturen in der Grenzlandkaserne: Heereslogistik mit gutem Ruf

Voll des Lobes war bei seinem Truppenbesuch Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt für die Arbeit der Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL). Geschäftsführer Winfried Zimmer hatte ihm die Arbeit der HIL-Südost vorgestellt, Niederlassungsleiter Johann Rettinger präsentierte den Stützpunkt in der Grenzlandkaserne.

Staatssekretär Christian Schmidt (auf der Treppe) begeisterte sich bei seinem Truppenbesuch in der Grenzlandkaserne für die verbesserten Strukturen bei der Materialerhaltung. Er machte dafür die 2005 gegründete Heeresinstandsetzungslogistik GmbH verantwortlich, die auch in Oberviechtach einen Stützpunkt hat. Bild: bgl
von Ludwig BergerProfil

"Das in der Kooperation HIL Erreichte ist nach wie vor als Erfolg zu bewerten. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Verfügbarkeit unserer Waffensysteme deutlich verbessert werden", meinte der Mitarbeiter im Verteidigungsministerium. "Die HIL GmbH und ihre Einrichtungen in der Fläche haben sich dabei rasch einen guten Ruf erworben. Dies trifft insbesondere auf den Stützpunkt in Oberviechtach zu", betonte der Gast. Die HIL GmbH wurde in 2005 als gemeinsame Gesellschaft des Bundes mit der HIL Industrieholding GmbH (Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall Landsystem und DIEHL Defence Land Systems) gegründet.

Die Kooperation war zeitlich befristet angelegt. Der Bund hat die Geschäftsanteile der Industrie im Januar 2013 übernommen und führt die Gesellschaft weiter. Ihre Aufgabe ist die Planung, Steuerung und Organisation sämtlicher Maßnahmen zurMaterialerhaltung für Gerätschaften der Bundeswehr. Die HIL GmbH besteht aus einer Zentrale, drei Werken für komplexe Instandsetzungsarbeiten sowie fünf Niederlassungen. Diesen sind 60 Stützpunkte in Einrichtungen der Streitkräfte zugeordnet.
Die Niederlassungen koordinieren die Arbeit in den Werkstätten der einzelnen Stützpunkte. Die Niederlassung Südost der HIL ist eine der fünf Niederlassungen der Gesellschaft. Sie wurde als "Niederlassung Pfreimd" am 1. August 2006 in Dienst gestellt und später umbenannt in die "Niederlassung Südost".

Die Niederlassung betreut alle Truppenteile des Heeres im Freistaat Bayern. "Kunden" sind die Panzerbrigade 12, die Gebirgsjägerbrigade 23, der Standort Hammelburg mit seiner Infanterieschule, das VN-Ausbildungszentrum und Teile des Jägerregiments 1, die Pionierschule Ingolstadt, die ABC-Abwehr und SE-Schule in Sonthofen, die Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald und die Luftlande-/Lufttransportschule in Altenstadt. Die Niederlassung führt vom Standort Pfreimd aus 13 Stützpunkte in unterschiedlicher Größe und beschäftigt insgesamt 145 Mitarbeiter. Sie setzt darüber hinaus zwischen 30 und 50 Mitarbeiter von Unterauftragnehmern zur Auftragserfüllung ein.

Im Stützpunkt Oberviechtach sind derzeit sechs Mitarbeiter der Bundeswehr beschäftigt, darunter auch der Stützpunktleiter vor Ort. Verstärkt wird der Stützpunkt bei Bedarf mit Personal aus unterschiedlichen Unterauftragnehmern. Der Hauptkunde in Oberviechtach ist das Panzergrenadierbataillon 122 mit dem Schützenpanzer "Marder" vom Typ 1 A3 (weiterer Bericht folgt).

 

 

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