Regierungspräsident besucht Panzergrenadiere
Warme Mütze für Schießbahn

Oberstleutnant Christoph Huber übergibt an Regierungspräsidenten Axel Bartelt ein Wappenschild des Panzergrenadierbataillons 122. Bild: hfz
Politik
Oberviechtach
20.12.2016
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Oberviechtach/Grafenwöhr. Der Regierungspräsident der Oberpfalz, Axel Bartelt, besuchte kürzlich das Panzergrenadierbataillon 122 auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dabei überzeugte er sich von der Leistungsfähigkeit der Oberviechtacher Soldaten.

Das Bataillon übt dort für seinen Auftrag im nächsten Jahr in Litauen, wo es das erste deutsche Kontingent von "enhanced Forward Presence" stellen wird. Nach einem kurzen Lagevortrag durch Bataillonskommandeur Oberstleutnant Christoph Huber wurde der Regierungspräsident mit Nässeschutzjacke, Handschuhen und warmer Mütze ausgestattet und zur Schießbahn begleitet, wo gerade eine Kompanie eine Gefechtsübung abhielt. Bartelt zeigte sich tief beeindruckt von Ausbildungsstand, Motivation und Teamgeist der Panzergrenadiere. Die Zweite Kompanie zeigte im scharfen Schuss - mit dem Schützenpanzer Marder und zahlreichen weiteren Hand- und Panzerabwehrhandwaffen - die besonderen Herausforderungen des Soldatenberufes auf.

Gespräche mit Soldaten

Danach nahm Regierungspräsident Bartelt noch eine kleine Stärkung mit den Soldaten ein und unterhielt sich unter anderem mit der Obergefreiten Selina Gebhardt, die seit sieben Monaten in der Grenzlandkaserne dient. Besonders interessierten ihn dabei die Beweggründe, als junge Frau in die Bundeswehr einzutreten und wie sie sich in dieser "Männerdomäne" behauptet. In der Oberpfalz sind rund 10 000 Bundeswehrsoldaten stationiert. Am Ende überreichte Oberstleutnant Christoph Huber ein Wappenschild des Panzergrenadierbataillons 122.

"Der heutige Besuch war für mich sehr beeindruckend, sowohl was die Leistungsfähigkeit, als auch die Motivation und den Teamgeist der Grenadiere angeht. Mit diesem Besuch will ich auch meine Anerkennung und Wertschätzung für den Dienst unserer Soldaten hier in der Oberpfalz zum Ausdruck bringen", sagte Bartelt zum Abschied. Das Wappenschild werde einen besonderen Platz im Dienstzimmer bekommen.
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