Stadtrat will sich vor Entscheidung über Kosten informieren
Im Matsch spielen

Kinder sind vom Wasser fasziniert. Ein Matschbereich wäre deshalb eine tolle Sache. Bild: Portner
Politik
Oberviechtach
14.09.2017
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Mit der Einrichtung eines sogenannten "Matschbereiches" im Kleinkinderbereich des Freibades hatte sich der Stadtrat schon am 11. April beschäftigt. Den Antrag hatte die CSU/CWG/Aktive-Fraktion gestellt. Auch der Bürgermeister zeigte sich davon angetan. "Für den Betrieb sollte Trinkwasser verwendet werden", führte Weigl nun in der jüngsten Sitzung an. Er hatte sich Unterlagen zukommen lassen und bei anderen Bädern nachgefragt.

Mit dem Ergebnis, dass Matsch in öffentlichen Bädern nicht mehr so beliebt sei, vor allem in Bezug auf den Arbeitsaufwand des Bademeisters (Reinigung/Verschleiß). "Es wäre eventuell besser, den Matschbereich an einen Kinderspielplatz anzugliedern, der mit fließendem Wasser versorgt wird", sagte Weigl. Er schlug vor, das Projekt erst mal zurückzustellen.

"Es geht uns darum, im Freibad etwas zu bieten und mit einem Alleinstellungsmerkmal mehr Leute reinzukriegen", sagte CSU/CWG/Aktive-Fraktionssprecher Alexander Ried und ergänzte: "Trinkwasser ist nicht zwingend vorgeschrieben, Badewasser-Qualität reicht auch." Die Verwirklichung sei zwar nicht so einfach, wie man sich das vorgestellt habe, aber möglich. "In unseren Becken ist Trinkwasser und wenn wir das in den Matschbereich schicken, dann müssen wir es wieder als Trinkwasser ersetzen", betonte Weigl und dieses sei ihm dafür zu wertvoll.

"Die Geschichte hat Charme", meinte Fraktionssprecher Josef Lohrer. Er schlug vor, sich in anderen Bädern über die Höhe der laufenden Kosten zu informieren und abzuklären, ob es eine Möglichkeit für laufendes Wasser gibt. Der Beschluss wurde deshalb zurückgestellt.
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