41. IVV-Wandertag in Oberviechtach punktet mit drei Strecken
Halbmarathon als "Zugabe"

Auch die "schon etwas reiferen" Wanderer machten sich voller Elan auf die Strecken und genossen die schöne Gegend. Bilder: frd (2)
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Oberviechtach
09.04.2018
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Die Erstplatzierten mit ihren leckeren Preisen, stellten sich zusammen mit Schirmherrn Bürgermeister Heinz Weigl (links) und (von rechts) dem stellvertretenden Wanderer-Abteilungsleiter Herbert Bauer, Doktor Eisenbarth (Klaus Habl) und Abteilungsleiter Alois Früchtl zum Erinnerungsfoto.

Mit sanften Hügeln der Mittelgebirgslandschaft punktet Oberviechtach auch beim 41. IVV-Wandertag. Viele Gäste sind aber auch voll des Lobes über die gute Streckenführung und die Verpflegung. Und einige freuen sich nach der Siegerehrung über leckere Naturalien.

Bei diesem Andrang von Wanderfreunden - eine Gruppe ist bis aus Baden-Württemberg angereist - wollte auch Petrus keinen Spielverderber spielen und schickte am Samstag und Sonntag wärmende Sonnenstrahlen vorbei. Damit konnten die Wanderfreunde die 5, 10 oder 21 Kilometer gut gelaunt angehen. Einige Einheimische machten sich gleich an beiden Tagen auf und waren ebenfalls von der Streckenauswahl begeistert.

Start war wie immer bei der Mehrzweckhalle, von wo es in Richtung Hof zur ersten Kontrollstelle an der Ägidiuskirche ging. Hier gab es nicht nur den Kontrollstempel, sondern auch ein Stamperl Eisenbarth-Elixier, was sehr gut ankam. Weiter ging es durch die "Hanau", am ehemaligen Munitionslager der Bundeswehr vorbei und hoch zum Vereinsheim der Kleintierzüchter zur nächsten Kontrollstelle. Wer wollte, konnte die Halbmarathonstrecke (21 Kilometer) in Richtung Lukahammer weitermarschieren, wo er als "Zugabe" den Weltrekordkrug besichtigen konnte. Ein Erlebnis war es, das Erwachen der Natur zu spüren, da am Wochenende die ersten richtig warmen Tage dieses Frühlings die Flur in sanftes Grün verwandelten.

Verpflegung super

Am Ziel wurden die Wanderer in der Mehrzweckhalle vom "Versorgungstrupp" mit Kaffee, Kuchen oder Grillspezialitäten empfangen. Am Sonntag gab es dann zum Mittagessen Schnitzel mit Beilagen. Auch Schirmherr Bürgermeister Heinz Weigl hat sich mit dem "Kaiserwetter" an beiden Tage wieder Bestnoten verdient. Vor der Siegerehrung dankten Weigl und auch der Bezirksvorsitzende Franz Kummetsteiner den Wanderfreunden des TSV Oberviechtach für die Auswahl der tollen Strecken und für die wieder hervorragende Organisation. Dies waren auch die Gründe dafür, dass wieder so viele Wanderer nach Oberviechtach gekommen sind. Als besonderen Ehrengast begrüßte TSV-Abteilungsleiter Alois Früchtl am Sonntag Manfred Trettin von den "Kaola Wanderers International", verantwortlich für die Wander-Weltmeisterschaft in Österreich, die im Vorjahr mit einem Rekord endete und woran sich auch die Oberviechtacher beteiligt hatten. Auch Doktor Eisenbarth (Klaus Habl) entbot in der Mehrzweckhalle einen persönlichen Willkommensgruß aus seiner Geburtsstadt und bot im Bedarfsfalle seine Heilkünste an.

Fußballer gut dabei

Dann aber folgte die Siegerehrung, bei der sich die Wanderfreunde Schwarzhofen über den ersten Platz vor den Pfalzgrafen-Wanderern aus Neunburg vorm Wald und den Wanderfreunden aus Grafenwöhr freuen konnten.

Bei den einheimischen Vereinen, die sich zur Freude des Veranstalters wieder recht fleißig beteiligten, stellten der FC OVI-Teunz, vor den "Bierbüffeln" Oberviechtach und dem Stammtisch Krämer die meisten Teilnehmer. Es war wieder ein gelungener IVV-Wandertag in Oberviechtach, an dem viele fleißige Helfer ihren Anteil haben.
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