12.02.2018 - 20:00 Uhr
Oberviechtach

Am Ortenburg-Gymnasium experimentieren schon die Fünftklässler Hefepilz liefert die Antwort

Wenn es gärt und brodelt, dann macht Lernen Spaß. Chemische Experimente sind da ideal. Wie man Hefe zu Höchstleistungen anspornt, das interessiert sogar die Fünftklässler.

Für die experimentierfreudigen Schüler am Ortenburg-Gymnasium gab es zahlreiche Urkunden von Schulleiter Ludwig Pfeiffer und den betreuenden Lehrerinnen Andrea Klug und Franziska Hofstetter. Bild: lg
von Georg LangProfil

Bereits ab der fünften Jahrgangsstufe können sich die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums an naturwissenschaftlichen Wettbewerben beteiligen. So finden sich regelmäßig Interessierte, die am Landeswettbewerb des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus "Experimente antworten" teilnehmen.

Diese Wettbewerbe lassen sich auch gewinnbringend in den naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht der fünften Klasse integrieren. Dort wird dann erste Praxis im Experimentieren vermittelt. Daneben werten die Schüler aber auch schon Diagramme und Tabellen aus. Da das Ortenburg-Gymnasium MINT-Excellence-Center-Schule ist, werden diese Arbeitsformen gezielt in den Unterricht integriert, um das naturwissenschaftliche Interesse frühzeitig zu wecken und zu fördern.

In diesem Schuljahr fanden sich auch Schüler der Mittelstufe-Plus-Klassen, welche im Zuge der Experimentalstunden des Chemieunterrichts anhand der Wettbewerbsaufgaben ihr chemisches Wissen anwenden und erweitern konnten. Hier bietet gerade die Mittelstufe-Plus, die am Ortenburg-Gymnasium als Pilotschule angeboten wird, eine ideale Möglichkeit, interessierte Schüler über den Unterricht hinaus zu fördern und zu fordern. In der ersten Runde des Schuljahres 2017/18 wurde eifrig zur Reaktivität der Hefe geforscht. Es wurden Gär-Ansätze gemacht, und die Hefepilze mit verschiedenen Versuchsbedingungen zu Höchstleistungen gebracht. Nun konnten die erfolgreichen Teilnehmer der Klasse 5c, 9a+ und 9b+ ihre Urkunden in Empfang nehmen. Folgende Schülerinnen erhielten für ihre besonders gute Ausarbeitung auch einen Sachpreis. Passend zum diesjährigen Thema gab es für Mirjam Deml, Maria Drexler, Karina Höcherl, Julia Irlbacher und Anna-Lena-Kleber ein "Gär-Röhrchen".

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