Bauarbeiten verursachen Totalsperrung auf der B22
Gesamtpaket für Bundesstraße

Gestern setzte die Baufirma neue Bankette an der Bogenbrücke zum Johannisberg. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden an drei Brücken der Bundesstraße 22 zusätzliche Betonschutzwände gebaut. Bilder: Portner (2)
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Oberviechtach
03.04.2018
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Bis Mitte Mai läuft die einseitige Sperrung mit Ampelbetrieb. Danach ist der fünf Kilometer lange Abschnitt zwischen Winklarn und Oberviechtach für etwa sechs Wochen nicht befahrbar.

Mit einer neuen Deckschicht ist es auf der Bundesstraße 22 zwischen Oberviechtach und Winklarn nicht getan. Das Bauamt plant eine umfassende Maßnahme mit Betonschutzwänden an den Brücken, einer Linksabbiegespur und der Sanierung der querenden Rohölleitung. Ab 14. Mai ist dafür eine Vollsperrung notwendig.

Die Arbeiten an den Bogenbrücken mit Ampelverkehr sind die ersten Vorboten für eine Baustellen-Serie, die sich in Etappen auf der Ostmarkstraße (B 22) zwischen der Eisenbarth-Stadt und dem Markt Winklarn hinziehen wird. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach informierte gestern in einer Pressemeldung, dass Instandhaltungsarbeiten auf der Bundesstraße 22 zwischen Oberviechtach und der Landkreisgrenze Schwandorf/Cham (südöstlich von Winklarn) eine Vollsperrung auf etwa fünf Kilometern zur Folge haben werden. Die Vorarbeiten hierzu haben bereits im März, jeweils unter halbseitiger Sperrung, begonnen. Ab 14. Mai wird dann der gesamte Streckenabschnitt für die eigentlichen Deckenbauarbeiten voll gesperrt. Voraussichtlich sechs Wochen sind dafür veranschlagt.

Absturzgefahr minimieren

Veranlasst durch zunehmende Fahrbahnschäden wird auf der gesamten Länge eine neue Deckschicht hergestellt, in Teilabschnitten wird auch zur Verstärkung zusätzlich eine weitere bituminöse Schicht eingebaut. Doch dabei bleibt es nicht: Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden an drei Brückenbauwerken, die aus den 1930er-Jahren stammen, zusätzliche Betonschutzwände errichtet (wie an den Bogenbrücken in Richtung Niedermurach und zum Johannisberg). Dadurch kann die Absturzgefahr für abkommende Fahrzeuge wesentlich reduziert werden. In Winklarn wird an der Einmündung der Staatsstraße 2152 (Rötzer Straße) ein Linksabbiegestreifen errichtet. Durch die MERO Germany AG wird die südlich vom Ortsteil "Am Forst" die Bundesstraße 22 querende Mitteleuropäische Rohölleitung saniert. Die Bauarbeiten werden weitestgehend unter Aufrechterhaltung des Verkehrs stattfinden. Lediglich die Fräs- und Asphaltarbeiten und die Sanierung der Rohölleitung im Fahrbahnbereich müssen unter Vollsperrung ausgeführt werden.

Umleitungen

Während der Zeit der Vollsperrung wird der Verkehr weiträumig von Cham kommend ab Rötz über die Staatsstraße 2151 über Neunburg vorm Wald zur Anschlussstelle "Schwarzenfeld" der A 93 geleitet. Von Weiden kommend wird der Verkehr ab Wieselrieth über die A 6 zum Kreuz "Oberpfälzer Wald" und weiter über die Anschlussstelle "Schwandorf-Mitte" nach Cham geführt. Durch Hinweistafeln wird frühzeitig ergänzend auf die Sperrung hingewiesen. Die Umleitung für den kleinräumigen Verkehr erfolgt zwischen Oberviechtach und Winklarn bzw. Rötz über Staatsstraßen und Kreisstraßen über Lind/Schneeberg/Winklarn/Muschenried/Heinrichskirchen/Pillmersried. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Die Bauarbeiten führt die Firma Huber aus Rötz aus. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Sperrbereich weiträumig zu umfahren.

MaßnahmeStrecke

Instandhaltungsarbeiten auf der Bundesstraße 22 zwischen Oberviechtach und der Landkreisgrenze Schwandorf/Cham (südöstlich von Winklarn).

Vollsperrung

In Abschnitten läuft die Maßnahme bereits seit März (mit einspurigen Behinderungen). Eine Vollsperrung ist ab 14. Mai für die Dauer von etwa sechs Wochen notwendig.

Kosten

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. (ptr)
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