Begleitprogramm zum Christkindlmarkt setzt eigene Akzente
Weihnachtswelt im Museum

Nicht nur die kleinen Besucher staunten im Dr.-Eisenbarth- und Stadtmuseum über die Vielfalt und Kunstfertigkeit der von Meisterhand geschnitzten Krippen. Bilder: bgl (3)
Vermischtes
Oberviechtach
05.12.2016
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Zwischen den Exponaten aus der Heimatgeschichte gab es filigrane Basteleien, kunstvolles Schnitz-Werk und vielseitige Handarbeiten zu entdecken. Das Begleitprogramm des Stadtmuseums zum Christkindlmarkt setzte ganz eigene Akzente.

Rundum zufrieden zeigten sich die Museums-Verantwortlichen über das Interesse der Bevölkerung am Programm des Museumsvereins zum Christkindlmarkt. Mehr als 1200 Personen wurden registriert, die der Marktmühle am Samstag zwischen 13 und 20 Uhr einen Besuch abstatteten. Vor allem die Vielfalt des Kunsthandwerkermarktes überraschte die zahlreichen Gäste.

Erlebnisreicher Rundgang

Der ausgeschilderte Weg durch das Museum führte zunächst durch die Abteilungen "Gold" und "Doktor Eisenbarth", erreichte dann die Räume des Kulturzentrums und kehrte dann wieder zu den Abschnitten "Stadtgeschichte", "Hinterglasmalkunst", "Dr. Max Schwarz" und "Hausnamen und Berufe" zurück. Die einzelnen Kunstanbieter mit ihren Produkten samt passender Dekoration hatten in den zur Verfügung stehenden Nischen Platz gefunden, so dass die Besucher von Anfang bis Ende einen erlebnisreichen Rundgang erleben durften.

Das breitgefächerte Angebot reichte von der Schmuckherstellung über die Weihnachtsdekoration aus Holz bis hin zur Schreibwerkstatt für die Christkindlpost nach Himmelstadt. Dieses Weihnachtspostamt wurde betrieben von einem aus Wernberg angereisten "Engerl" und von insgesamt 40 Absender in Anspruch genommen. Daran reihte sich Süßes in Form von Marmeladen mit Früchten aus heimischem Garten an und gleich nebenan hatte die Filzerin viele junge Kunden, welche dieses Handwerk selber erlernen wollten. Es folgte ein reichhaltiges Angebot an handgefertigten Schachteln und fantasiereichen Dingen aus der Tonwerkstatt sowie von aus unterschiedlichem Holz hergestellten Schalen. Von Interessenten umlagert, erklärte die Herstellerin von Klosterarbeiten die Raritäten aus ihrer Kunstwerkstatt und ebenso lies sich auch der Krippenbaumeister bei der Anfertigung seiner verschiedenartigsten Krippen in orientalischer und heimischer Machart über die Schulter schauen.

Glühbier und Lichteffekte

Hochbetrieb herrschte auch im Museumshof: Das aus Belgien importierte Glühbier wärmte von innen heraus und half gar manchem Besucher über die frostigen Temperaturen hinweg. Bei Einbruch der Dunkelheit steigerten unterschiedliche Lichteffekte und Fensterbilder mit Weihnachtsmotiven die Idylle, so dass das angekündigte "Lichterfunkeln" im Schatten des Kirchturms die heimelige Stimmung noch steigerte. Dazu verhalf auch die fünfköpfige Blechbläsergruppe, die "Blescher Blosn", mit ihrer weihnachtlichen Musik.
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