13.04.2018 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Bereits am Donnerstag verladen. Weiterer Hilfstransport in die Ukraine gestartet

Die Not und der Bedarf an den einfachsten Gerätschaften wird bei jedem Besuch in der Ukraine in Krankenhäusern, Sozialstationen und Kinderheimen immer wieder sichtbar: deshalb ist der Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine in Bayern" nach dem letzten Hilfstransport im September des Vorjahres in diesen Tagen mit einem weiteren Hilfstransport in die Ukraine unterwegs. Am vergangenen Donnerstag wurde in Schönsee verladen.

Unter der Führung des Vorsitzenden Anton Grauvogl (links) wurde verladen. Der Geschäftsführer der Firma Blickpunkt Glas und Zweiter Bürgermeister der Stadt Schönsee, Josef Irlbacher (rechts) wünschte den Transportbegleitern eine gute Fahrt und eine gesunde Rückkehr. Bild: frd
von Christof FröhlichProfil

Dass im Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine in Bayern" viele Idealisten sind, die keine noch so schwere Arbeit beim Sammeln der Hilfsgüter scheuen und oft auch die Kosten für die Abholung aus eigener Tasche tragen, ist bekannt. Nun opfern sie wieder eine Woche Urlaub, um den Transport der gesammelten Hilfsgüter in die Ukraine zu begleiten, dort abzuladen und damit einiges an Not zu lindern. Speziell im medizinischen Bereich sind in der Versorgung noch große Lücken vorhanden, die mit den Hilfsgütern Zug um Zug geschlossen werden.

Mit dem Vorsitzenden Anton Grauvogl an der Spitze sind nach der Verladung am Donnerstag die sechs Helfer am Freitag früh mit dem vom Autohaus Bauriedl aus Dieterskirchen kostenlos zur Verfügung gestellten Kleinbus in die Ukraine gestartet. Dass ständig neue Hilfsgüter gesammelt und über Monate hinweg eingelagert werden können, macht seit Jahren die Firma Blickpunkt Glas in Schönsee möglich, die dem Verein dafür eine geräumige Lagerhalle kostenfrei zur Verfügung stellt.

Bei der Hinfahrt war für die Nacht von Freitag auf Samstag eine Übernachtung in Polen eingeplant; heute werden die Hilfsgüter und die Busbesetzung dann in Rivne in der Ukraine, der Patenstadt von Oberviechtach, eintreffen. Angefahren werden bei diesem Transport ein Kinderheim, eine Sozialstation, ein Entbindungskrankenhaus, ein Reha-Zentrum, das neu eingerichtet wird und ein Down-Syndrom-Heim. Da musste schon bei der Verladeaktion gut geplant werden. Auch bei diesem Transport ist ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs in Broniki eingeplant. Die Rückkehr erfolgt in der kommenden Woche.

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