BKV zeichnet ehemaligen Bataillonskommandeur aus
Ehrenkreuz für Konrad Reiner

BKV-Kreisvorsitzender Josef Hauer (rechts) überreichte Oberst a.D. Konrad Reiner die Auszeichnung. Bild: exb
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Oberviechtach
19.03.2018
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"Sein Bataillon" ist ihm ans Herz gewachsen: Von 1974 bis '78 war Konrad Reiner Chef des Panzergrenadierbataillons 122. Seine Verbindungen zur Garnisonsstadt hat er nie abreißen lassen, eine besondere Auszeichnung erneuert den Kontakt.

Dem damaligen Oberstleutnant aus Bad Kötzting war das Miteinander mit der Stadt und den Traditionsverbänden ein besonderes Anliegen während seiner Zeit in Oberviechtach. Beim 100. Geburtstag der Krieger- und Soldatenkameradschaft 1976 hatte er die Ehrenpatenschaft übernommen und ein Fahnenband gestiftet. In späteren Jahren war er gerngesehener Gast bei Neujahrsempfängen und besonderen Ereignissen im Bataillon.

Da er seinen Weg stets zielstrebig, dabei aber mit viel Herz für seine Soldaten verfolgte, nannten ihn seine Untergebenen hinter vorgehaltener Hand respektvoll den "Stier von Kötzting". Anekdoten aus dieser Zeit wurden jüngst wieder aufgefrischt, als Josef Hauer, Kreisvorsitzender der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV), und der frühere Stabsfeldwebel Manfred Schwander den früheren Kommandeur, mittlerweile 83 Jahre alt und Oberst a.D., in Kötzting besuchten.

Das treue BKV-Mitglied erhielt dabei das Ehrenkreuz in Silber überreicht. Die beiden Gäste, die durch Reiner und Gattin Rita herzlich empfangen wurden, stellten fest, dass das Herz des ehemaligen Offiziers noch immer für "sein Bataillon" und die Eisenbarthstadt schlägt. Er verriet, das er täglich fünf Stunden mit dem Lesen von drei Tageszeitungen verbringt, dazu steuert Gattin Rita Klaviermusik bei. Beide denken noch oft an ihre Zeit in Oberviechtach zurück.
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