09.04.2017 - 15:52 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Brigadekommandeur Jörg See in Oberviechtach Antrittsbesuch beim Bürgermeister

(frd) "Hier in Oberviechtach ist das gute Verhältnis zwischen Soldaten und Bevölkerung förmlich zu spüren. Ich weiß, dass unsere Soldaten hier bestens aufgehoben sind." Diese Sätze schrieb der erst kürzlich zum Brigadegeneral beförderte Brigadekommandeur Jörg See in das Goldene Buch der Stadt. Wie es in der Panzerbrigade 12 (Oberpfalz) Tradition ist, macht der neue Kommandeur einen Antrittsbesuch bei den Bürgermeistern der Garnisonsstädte. Diesen verband er in Oberviechtach mit einer Dienstaufsicht in der Grenzlandkaserne.

Brigadegeneral Jörg See (vorne) trug sich in Anwesenheit von Bürgermeister Heinz Weigl (Zweiter von links) und seiner Stellvertreter Christa Zwack und Hans Hösl in das Goldene Buch der Stadt ein. Anwesend waren auch die Fraktionssprecher Barbara Ruhland (links) und Josef Lohrer (Zweiter von rechts) sowie der stellvertretende Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Lars Obst. Bild: frd
von Christof FröhlichProfil

Nachdem sich Jörg See schon vom hervorragenden Auftreten der Oberviechtacher Soldaten in Litauen ein Bild gemacht hatte, war der General auch von den Leistungen der daheimgeblieben Soldaten unter der Führung des stellvertretenden Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant Lars Obst, sehr angetan. Die wenigen Soldaten müssen die Aufgaben der nach Litauen verlegten Soldaten übernehmen, da im Standort der Dienstbetrieb und der Ausbildungsauftrag weiterlaufen müssen.

Bürgermeister Heinz Weigl musste dem General von dem sehr guten Verhältnis der Bevölkerung zu "ihren Soldaten" erst gar nicht berichten. Denn das hatte dieser schon beim Abschiedsappell gespürt. Neu für ihn war, dass eines der Wahrzeichen der Stadt - der Maibaum auf dem Marktplatz - ein Geschenk der Soldaten ist. Der Brigadegeneral und der Bürgermeister zeigten sich stolz darüber, dass die Soldaten in Litauen hervorragende Pionierarbeit leisten und der Name der Brigade und Oberviechtachs in der ganzen Welt bekannt geworden ist.

Von Heinz Weigl auf einen möglichen Mali-Einsatz angesprochen, antwortete Jörg See: "Wir Soldaten haben als Parlaments-Armee das uns gegebene Mandat auszuführen, weil dies unsere Aufgabe ist." Nach dem Eintrag in das Goldene Buch übergab Bürgermeister Weigl noch eine Broschüre der Stadt und ein Eisenbarth-Elixier an den Brigadegeneral.

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