Dienstversammlung der Kommandanten
Auf Ausrüstung muss Verlass sein

Die Stadt sorgt sich nicht nur um die Ausrüstung der Feuerwehren, auch den baulichen Zustand der Gerätehäuser hat das Rathaus im Blick. Als Beispiel wurde bei der Kommandanten-Dienstversammlung das Gerätehaus in Pullenried genannt: Hier stehen Sanierungsarbeiten im Treppenhaus sowie an den Fenstern an. Diese sollen rechtzeitig vor dem Gründungsfest zum 140-jährigen Bestehen erledigt werden, das die Wehr im nächsten Jahr von 9. bis 12. Juni feiert. Bild: bgl
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Oberviechtach
12.12.2016
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Die ersten Punkte im Brandschutzkonzept der Stadt sind bereits abgearbeitet. Die Kommunalpolitik weiß den Einsatz ihrer ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu schätzen. Ein Augenmerk gilt auch ihren Unterkünften.

Jeweils einmal im Jahr lädt der Bürgermeister die Kommandanten der neun Wehren im Gemeindegebiet zu einer Dienstversammlung ein. Dabei soll Danke für die Einsatzbereitschaft gesagt werden, gleichzeitig können die Führungskräfte ihre Anliegen vortragen. Die jüngste Zusammenkunft eröffnete Dietmar Hein, Kommandant der Feuerwehr Oberviechtach, im Gerätehaus. Neben den Kommandanten, ihren Stellvertretern und Jugendsprechern, hieß er die Bürgermeister Heinz Weigl, Christa Zapf und Hans Hösl, die Fraktionsvertreter Barbara Ruhland und Egbert Völkl sowie Kreisbrandinspektor (KBI) Richard Fleck willkommen.

Schutzkonzept abarbeiten

Bürgermeister Heinz Weigl zeigte sich in seiner Ansprache erfreut, dass der Einstieg in das Brandschutzkonzept mit dem Kauf zweier Tragkraftspritzen gelungen ist. Er versprach, nacheinander alle Details abzuarbeiten. In der Planung sei auch noch mindestens ein Großfahrzeug für die Stützpunktwehr sowie einige bauliche Änderungen und Sanierungen. In diesem Jahr hatte in Obermurach die defekte Alarmsirene ausgetauscht werden müssen.

Das Stadtoberhaupt lobte die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Kommandanten-Stammtische, und versprach, so weit wie möglich zu den Jahreshauptversammlungen der Ortsfeuerwehren zu kommen. "Die Sicherheit der Einsatzkräfte ist erstes Gebot, darum muss auch die Ausrüstung immer wieder erneuert werden", unterstrich der Bürgermeister. Dessen sei sich auch der gesamte Stadtrat bewusst. Ebenfalls gelte es, den baulichen Zustand der Feuerwehrhäuser zu pflegen, auch im Hinblick auf einen ordentlichen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaften. Die Zusammenarbeit mit dem KBI und allen im Rettungswesen tätigen Personen und Organisationen funktioniere im Raum Oberviechtach sehr gut, stellte Weigl heraus. Er wünschte sich, dass weiter alles so harmonisch bleibt und jeder Einsatz ohne Unfälle bewältigt wird.

Anschließend nahm Sachbearbeiter Hans Löschner die Wünsche der Kommandanten für Ersatzbedarf bei den Ausrüstungsgegenständen entgegen. Die Fraktionssprecher Barbara Ruhland und Egbert Völkl würdigten das gute Verhältnis zu den Feuerwehren. Sie bedankten sich für die geleistete Arbeit und die dauernde Weiterbildung für ihre Aufgaben sowie die Pflege der Kameradschaft. Der gesamte Stadtrat wisse den Einsatz für die Allgemeinheit zu schätzen. Dies schlage sich auch in einstimmigen Beschlüssen bei der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen nieder. Kreisbrandinspektor Richard Fleck gab zum Gebrauch des Digitalfunks einige wichtige Tipps mit auf den Weg. Wassermeister Michael Blab beseitigte noch einige Unklarheiten beim Gebrauch von Hydranten in der Frostperiode

Notfallhilfe bereichert

Kommandant Dietmar Hein nutzte die Gelegenheit, um seinem First-Responder-Rettungstrupp zur neuen Reanimationshilfe "Lucas 2" zu gratulieren. Diese erwarb die Stützpunktwehr zusammen mit dem Gesundheitsverein. Auch KBI Fleck nannte diese Anschaffung eine große Bereicherung zugunsten der Bevölkerung in der Region.
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