Dr. Loew Soziale Dienstleistungen basteln und spenden für "Oberviechtacher Tafel"
Papierhasen und kein Engpass

Friedrich Keller (links), der Vorsitzende der "Oberviechtacher Tafel", nahm die Geschenke der Vertreter der "Dr. Loew Soziale Dienstleistungen" dankbar entgegen. Bewohnervertreter Thorsten Lang und die Leiterin der Heime und Häuser, Irina Jung, sowie Stellvertreterin Christa Karl (von links) überreichten gebastelte Osterhasen und einen Scheck über 500 Euro. Bild: weu
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Oberviechtach
02.04.2018
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Die Zahl 50 hat für die Dr. Loew Soziale Dienstleistungen in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Am 29. Juni wird das 50-jährige Bestehen gefeiert. Vor diesem Hintergrund ist im Heim Tannenschleife die Idee entstanden, 50 Osterhasen aus Papiertüten zu basteln und sie in der "Oberviechtacher Tafel" verteilen zu lassen.

Die Papierhasen wurden von den Bewohnern des Heims mit Augen und Schnurrhaaren beklebt, auch ein weißes Puschelschwänzchen fehlt nicht, und die Ohren wurden ausgeschnitten. Den Inhalt der niedlichen Osterhasen, bunte Eier sowie Schokoladeneier und- hasen, steuerte die Sozialeinrichtung bei. Die Leiterin der Heime und Häuser, Irina Jung, und Stellvertreterin Christa Karl kamen zusammen mit Bewohnervertreter Thorsten Lang in die Ausgabestelle der Tafel in der Nabburger Straße, um die gefüllten Osterhasen zu überreichen.

Gleichzeitig übergab Irina Jung einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Friedrich Keller, den Vorsitzenden der "Oberviechtacher Tafel". Diese Spende stammt von der Zentrale der Unternehmensgruppe in Wernberg-Köblitz. Keller drückte seine Freude über die Geschenke aus und dankte im Namen der Tafel-Kunden. Er wies darauf hin, dass die Einrichtung der Tafel Deutschland vor 25 Jahren gegründet wurde, also auch Jubiläum feiert. Die "Oberviechtacher Tafel" existiert auch schon sechs Jahre . Sie ist nach wie vor ein Erfolgsmodell, da ist sich Keller sicher. Zum einen werden übrige Lebensmittel vor dem Vernichten gerettet, was der eigentliche Sinn der Tafel ist. Zum anderen erhalten viele Bedürftige durch die ausgegebenen Waren eine Unterstützung für ihren Lebensunterhalt. "Probleme bei der Ausgabe hat es bei uns nicht gegeben", betont Keller. Auch die Kunden mit Migrationshintergrund seien seit Jahren gut integriert. Durch das praktizierte, abwechselnde Nummernsystem ist gewährleistet, dass jeder Kunde auch einmal zu Beginn der Ausgabe bedient wird und vor vollen Regalen steht. Da muslimische Mitbürger gewisse Lebensmittel wie Wurst nicht mitnehmen, und die Tafel durch zusätzliche Lebensmittelspenden genügend Waren vorrätig hat, entstehe kein Engpass.
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