04.03.2018 - 16:16 Uhr
Oberviechtach

Feuerwehr-Aktion "Fire on Ice" als krönender Winterabschluss Kaltes Eis und heiße Flammen

Ihre Hauptaufgabe ist eigentlich das Löschen. Doch einen Abend lang sorgt die Oberviechtacher Feuerwehr selbst für lodernde Flammen. Das wissen auch kleine und große Wintersportler zu schätzen.

Mit Feuer und Eis gab es auf dem Marktweiher ein perfektes Winter-Finale. Das wollten sich viele Oberviechtacher nicht entgehen lassen. Bilder: frd (3)
von Christof FröhlichProfil

"Fire on Ice", Feuer auf dem Eis, hieß es am Samstagabend auf dem Marktweiher. Obwohl die Gästezahl bei der Veranstaltung im Vorjahr "gut überschaubar" war, ließen sich die Frauen und Männer um Feuerwehr-Vorsitzenden Hans Roßmann und Kommandant Ferdinand Roßmann nicht entmutigen. Sie wagten eine Neuauflage - mit Erfolg.

Eigentlich sollte das "Feuer- und Eisfest" erst am frühen Abend offiziell beginnen. Doch schon am Nachmittag waren viele Kinder mit ihren Eltern da und genossen auf dem Marktweiher möglicherweise einen der letzten wirklich kalten Tage dieses Winters.

Als die offenen Wärmefeuer und die "Freiluftöfen" wohlige Wärme ausstrahlten, füllte sich die Marktweiheranlage zusehends. Die jüngeren Besucher schnallten sich die Schlittschuhe an und drehten ein paar Runden auf dem Eis. Wenn auch einige Pirouetten nicht gleich gelangen, so nahmen das die angehenden Eiskunstläufer mit Humor. Auch die "Manager" blieben gelassen. So war ein kleiner Junge, der sich da auf den Hosenboden setzte, mit der lapidaren Frage seiner Mutter konfrontiert: "Und was machst Du jetzt?" Die Antwort: "Wieder aufstehen und nicht weinen."

So hatten auch die Erwachsenen ihren Spaß beim entspannten Flanieren auf und neben dem Eis. Kinder und Enkel ließen sich auch mal mit dem Schlitten ziehen oder übten gemeinsam das Schlittschuhlaufen. Ein kleiner Bub übernahm mit einem großen Besen gleich den Schneeräumdienst auf dem Eis, so hatten alle ihren Spaß daran.

Als es dunkel wurde, schaltete die Feuerwehr ihr provisorisches Flutlicht ein und machte die Eisfläche damit auch zu den Nachstunden attraktiv. Wer zu frieren begann, konnte sich am Feuer wärmen. Außerdem gab es Glühwein und heiße Wiener oder Käsewürstchen in der Semmel. Die Heizöfen konnten zusätzlich als "Bierwärmer" genutzt werden.

Auch ein paar Eisstockschützen tummelten sich auf den Marktweiher. Ans Heimgehen dachten angesichts dieses Trubels manche erst um Mitternacht.

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