06.03.2018 - 20:00 Uhr
Oberviechtach

Feuerwehr Obermurach Motor für ein intaktes Dorfleben - Endspurt beim Gemeinschaftshaus Hausener Burgfest das Aushängeschild

-Obermurach. (frd ) Bilanz wird gezogen und allen, die sich in den Verein und die Dorfgemeinschaft eingebracht haben, wird gedankt. Doch das Beste kommt bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Obermurach, wenn die Versammlung schon vorbei ist, wofür immer ihr Ehrenvorsitzender sorgt.

Kommandant Thomas Hanweck warnte davor, Feuer abzubrennen, ohne dies vorher bei der Integrierten Leitstelle Amberg in schriftlicher Form gemeldet zu haben. Bild: frd
von Christof FröhlichProfil

Genauso war es auch wieder am Samstagabend in der Tavernenwirtschaft des Dorfes, bei der die Trauer um die Vereinswirtin Hildegard Albang und die Vereinsmitglieder Alois Hanweck und Albert Duschner am Beginn der Versammlung stand. Wie Vorsitzender Manfred Senft feststellte, könne sowohl die "Hausener Feuerwehr" als auch die gesamte Dorfgemeinschaft wieder auf ein gelungenes Jahr zurückblicken, in dem ein gelungenes Burgfest bei schönem Wetter und vielen Gästen im Mittelpunkt stand.

Daneben haben eine Firmenbesichtigung, ein "Ripperlessen" und viele gemeinsame Besuche von kirchlichen und weltlichen Festen in der Region und ein Vereinsausflug das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein gestärkt. Der "Petersbaum" in der Dorfmitte wurde umgelegt und der Baum für heuer, eine Spende vom Ehrenvorsitzenden Alois Gürtler, ist auch schon aus dem Wald geholt und eingelagert. Immer wieder ein besonderes Erlebnis ist der Gottesdienst im Burghof am Beginn des Festes.

Wie gut die Luft in Obermurach ist, belegt der 100. Geburtstag von Anton Ernstberger, der zusammen mit seinem Bruder im Vorjahr einen wirklich "runden" und nicht alltäglichen Geburtstag feiern konnte. Der abschließende Dank des Vorsitzenden galt allen, die auch im abgelaufenen Vereinsjahr wieder ihren Beitrag für den Verein und eine intakte Dorfgemeinschaft geleistet haben.

Kommandant Thomas Hanweck berichtete von elf Übungen, mit denen die Aktiven auf Einsätze vorbereitet wurden; bei zwei technischen Hilfeleistungen konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Hanweck dankte Bürgermeister Heinz Weigl und den Stadträten dafür, dass die Obermuracher Wehr auch im Vorjahr wieder mit einigen nötigen Gerätschaften ausgestattet worden ist. Warnende Worte richtete Kommandant Hanweck an die Öffentlichkeit im Bezug auf das Abbrennen von Feuern auf Feldern oder Waldrändern ohne das vorher anzumelden. Der richtige Weg sei, sich Anmeldeformulare aus dem Internet herunterzuladen oder bei Feuerwehrführungskräften zu besorgen, mit denen das kontrollierte Abbrennen von Feuern in der Natur bei der "Integrierten Leitstelle Amberg" (ILS) angemeldet wird. Wenn die ILS nicht informiert ist und Feuerwehreinsatzkräfte dorthin alarmiert, müsse der Verursacher für die Einsatzkosten aufkommen, was zu hohen Beträgen führen könne.

Davor warnte auch Bürgermeister Heinz Weigl, der deswegen schon einige Bürger "zur Kasse" bitten musste. Der Bürgermeister informierte weiter zum Sachstand des Obermuracher "Dorfgemeinschaftshauses", dessen Baufortschritt sich nun schon längere Zeit wegen des Einbaus der Brandschutzeinrichtungen verzögert habe. In jedem Fall werden in diesem Jahr für die Fertigstellung dieses Hauses Finanzmittel in Haushalt der Stadt eingestellt, sodass dieser mögliche spätere "Dorfmittelpunkt" spätestens im kommenden Jahr fertiggestellt werden könne.

Das Beste aber kommt bei der Jahreshauptversammlung der "Hausener Feuerwehr" immer am Schluss, denn da gibt Ehrenvorsitzender Alois Gürtler immer eine Brotzeit mit "Gselchtem" und Bauernbrot aus, die sich die Versammlungsteilnehmer schmecken ließen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp