11.10.2017 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Feuerwehrjugend bereitet sich auf künftige Einsätze vor Kontakt mit vielerlei Gefahren

"Alle Teilnehmer haben Theorie und Praxis mit Erfolg bestanden". Diese gute Nachricht konnte Jugendwartsprecher Thomas Biegerl den 48 Jugendlichen aus sechs Feuerwehren überbringen, die sich zum Wissenstest 2017 im Feuerwehrgerätehaus Oberviechtach eingefunden hatten. Gleichzeitig bestätigte der Jugendsprecher einen sehr guten Bildungsstand. Die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren entstammten den Feuerwehren Oberviechtach, Langau, Schneeberg, Nunzenried, Muschenried und Haag. Ein Unterricht zur schriftlichen Prüfung durch Jugendwart Thomas Grundler erleichterte die Beantwortung der Fragen ebenso. Die Jugendwarte der teilnehmenden Wehren unterstützten. Themenbezogene Schwerpunkte betrafen die Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, die persönliche Schutzausrüstung und die Dienstbekleidung. Besondere Lernziele waren, dass die Gefahren an der Einsatzstelle und bei Übungen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. Gelernt sein will richtiges Absitzen vom Feuerwehrfahrzeug, der Umgang mit Schläuchen und Strahlrohren sowie vorschriftsmäßiges Verhalten im Feuerwehrhaus. Von Wichtigkeit ist auch das Erkennen, welche Schutzkleidung den Altersstufen entsprechend zu verwenden ist und welche spezielle Schutzausrüstung (Atemschutz, Chemikalien, Hitzeschutz) notwendig ist. "Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit", lautet der Slogan der Feuerwehren Bayerns. "Dieser weist bereits darauf hin, dass Feuerwehrarbeit nicht immer ohne den Kontakt mit Gefahren abläuft", betonte Thomas Grundler. Wer weiß, wo Gefahren lauern, wie sie vermieden werden können und welche Hilfsmittel zum Schutz zur Verfügung stehen, dem wird es gelingen. Zum Abschluss des ereignisreichen Tages stellten sich die Jugendlichen zusammen mit den Jugendwarten zum Erinnerungsfoto auf. Bild: bgl

von Ludwig BergerProfil

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