23.03.2018 - 20:00 Uhr
Oberviechtach

Fokus liegt auf Ausbildung

Stillstand heißt Rückstand. Das trifft auch auf die Feuerwehren zu, die sich dem neusten Stand der Technik anpassen müssen. Für Einsätze bei Unfällen mit Gas- und Elektrofahrzeugen wünscht sich der Pirkhofer Kommandant mehr Fortbildungen.

Kommandant Oswald Schaller (von links) und Vorsitzender Josef Fuchs freuen sich über den Pirkhofer Neubürger Christian Pauler, der sich als erfahrener Feuerwehrmann künftig aktiv einbringen möchte. Bild: frd
von Christof FröhlichProfil

-Pirkhof. Zu einer "normalen" Jahreshauptversammlung hatte die Feuerwehr Pirkhof in das Gerätehaus eingeladen. Vorsitzender Josef Fuchs bezifferte den Mitgliederstand mit 96 Personen. Fünf Feuerwehranwärtern wird Zeit gegeben, sich in die Reihen der Aktiven eingliedern zu lassen. Fuchs listete die Veranstaltungen des Vorjahres auf, wobei zweifellos die Übernahme der Patenschaft beim Jubiläum in Pullenried den Höhepunkt gebildet hat. Der Wehr sei von vielen Seiten bestätigt worden, dass sie sich als sehr guter Pate erwiesen habe. Einmal mehr habe sich beim Dorffest die Zusammenarbeit der drei Dorfvereine als positiv erwiesen. Heuer übernimmt die Feuerwehr die Federführung.

Nach Dankesworten des Vorsitzende an alle, die ihren Beitrag zum Gelingen des Vereinsjahres geleistet haben, gab Kommandant Oswald Schaller einen umfassenden Tätigkeitsbericht. Bei den zwölf Übungen ist der Umgang mit dem Digitalfunk geübt worden, weiterer Schwerpunkt war der Bau einer Schlauchbrücke. Bei vier Einsätzen musste neben Absperrungen eine vermisste Person gesucht, umgestürzte Bäume beseitigt und bei einer technischen Hilfeleistung das Können unter Beweis gestellt werden.

Schaller wies auf die neuen Gefahren bei mit Gas oder Strom betrieben Fahrzeuge hin. Hier müssten Fortbildungen folgen um die Einsatzmannschaft vor Schaden zu bewahren. Als erfreulich bewertete er, dass sich mit Christian Pauler ein erfahrener Feuerwehrmann in Pirkhof angesiedelt habe, der bereit sei, seine in der wesentlich größeren Wehr Bad Aibling gesammelten Erfahrungen einzubringen. Bürgermeister Heinz Weigl dankte der Wehr für all ihre Aktivitäten, sowohl im Feuerwehrwesen als auch bei der Pflege einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft.

Bewusst besuche er alle Feuerwehren bei ihren Jahreshauptversammlungen, um sich für die gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger zu bedanken. Obwohl in diesem Jahr gut eine Million Euro in die neun Feuerwehren investiert werden müsse, sei dies gut angelegtes Geld, da es der Sicherheit aller zugute komme. Nach Bekanntgabe der neuen Bestimmungen für die private Nutzung des Gerätehauses und seines Umfeldes ging es zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen über.

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