Fußmarsch von Oberviechtach nach Amberg fordert letzte Reserven
Gebete und Gespräche

Nach 53 Kilometern Fußmarsch stellten sich die Wallfahrer zum Erinnerungsbild auf. Bild: gä
Vermischtes
Oberviechtach
07.07.2017
121
0

Oberviechtach/Teunz. Rund 30 Wallfahrer brachen zur zweiten Auflage der Fußwallfahrt von Oberviechtach nach Amberg auf, die von der Pfarrei und dem FC OVI-Teunz organisiert wurde. Kaplan Martin Popp zelebrierte zuvor um 4 Uhr eine Messe in der Stadtpfarrkirche.

Besonders angenehm war der Marsch im Morgengrauen, wo sich Vogelgezwitscher mit den Liedern und Gebeten der Pilger vereinte. Auf der Sportheimterrasse des SV Altendorf wurde die erste Rast eingelegt. Begleitfahrer Hans Kiesl hatte bereits für ein Frühstück gesorgt. Durch die kühlen Temperaturen konnte ein etwas höheres Marschtempo eingelegt werden. Gebetsanliegen, welche die Gruppe per Handy erreichten, wurden umgehend in die Rosenkranzgebete aufgenommen.

Nach der Mittagsrast war es für so manchen Pilger schwer, die müden Glieder wieder in Tritt zu bringen. Traubenzucker, Franzbranntwein, Magnesium oder Schuhwechsel - jeder hatte seine eigenen Tricks um die letzten Kräfte zu mobilisieren.

Nach gut zehneinhalb Stunden reiner Marschzeit hatte die Gruppe die 53 Kilometer lange Wegstrecke bewältigt und den Mariahilfberg in Amberg erreicht. Lieder, Gebete, Gespräche und die erlebte Gemeinschaft werden wohl eher in Erinnerung bleiben, als die Strapazen, so dass gute Chancen für eine Neuauflage der Wallfahrt bestehen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.