04.05.2018 - 17:32 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Geistlicher Beirat Alfons Kaufmann würdigt beim Frauenbund die Rolle der Mütter So anstrengend wie jeder Job

Besinnliche Texte, leckere Torten und Organisationstalent. Bei der Marien- und Muttertagsfeier des Frauenbundes werden solche Talente sichtbar. Geistlicher Beirat Alfons Kaufmann weiß vor allem den Beitrag der Mütter zu schätzen.

Dekan Alfons Kaufmann gratulierte gemeinsam mit der Bezirksvorsitzenden Margit Konze und der Vorsitzenden Angelika Vogl den Mitgliedern für langjährige Treue zum Frauenbund. Bild: weu
von Udo WeißProfil

"Mutter sein ist ein Beruf ohne Lohnsteuerkarte, aber ebenso anstrengend wie andere Erwerbsarbeit", sagte Geistlicher Beirat, Dekan Alfons Kaufmann. Anlass für diese Worte war die Marien- und Muttertagsfeier des Frauenbundes. Der Pfarrer dankte dem Vorstandsteam für die Vorbereitung des Nachmittags mit frühlingshaftem Tischschmuck, schöner Musik, heiter-besinnlichen Texten und leckeren Torten und Kuchen. Und auch für die erkrankten Sänger hatte man Ersatz gefunden. Die Vorstandsmitglieder mit Vorsitzender Angelika Vogl hatten besinnliche Texte und Gedichte parat, Hans Markl wurde als Musiker engagiert. Den Anfang machte Angelika Vogl mit dem Gedicht "Wenn die Sonne lacht", in dem alles zu neuem Leben erwacht. Vom "Veilchen und der Freude" erzählte Klara Früchtl. In dieser Geschichte wetteifern die Blumen, welche die begehrteste und farbenprächtigste ist. Tulpen und Narzissen sind die wichtigsten Blumen im Frühling, während die Rose das Symbol für Liebe ist. Nur das unscheinbare Veilchen kann mit nichts glänzen, dafür aber mit seinem Duft Liebe zeigen.

Um den Traum von einem Schmetterlingsgarten ging es bei dem Vortrag von Alexandra Schmid: Nachdem Jule Raupeneier im sauber gestalteten Garten ihrer Eltern verteilt hat und die Raupen Löcher in die Blätter gefressen hatten, schimpfen die Eltern. Als aber nach und nach bunte Schmetterlinge kommen, freuten sie sich auch. In "Ein Sonnenstrahl für Maria" ging es um eine überwucherte Marienstatue. Renate Wild präsentierte die Geschichte der vergessenen Statue, die ein Junge beim Spielen entdeckt. Hannelore Gohlke, Alexandra Schmid und Sandra Schlagenhaufer erfreuten mit weiteren einfühlsamen Gedichten und Texten. Dazwischen sangen die Frauen Marienlieder, die Hans Markl auf dem Keyboard begleitete.

Die Ehrungen für langjährige Treue zum Frauenbund nahmen die Bezirksvorsitzende Margit Konze und Pfarrer Kaufmann zusammen mit der Vorsitzenden vor (siehe Info-Element). Konze berichtete von den unterschiedlichen Talenten, welche die ehrenamtlich Tätigen im Frauenbund einbringen. "Das gibt dem Frauenbund ein unverwechselbares, buntes Gesicht", so die Bezirksvorsitzende. Motiviert durch den christlichen Glauben würden sie Zeit und Talente zum Wohle aller Mitglieder verschenken. Heutzutage sei es mehr denn je wichtig, sich für Demokratie und gegen Ausgrenzung und Rassismus einzusetzen, meinte Konze. Dies erfordere Mut und die Fähigkeit, sich den Veränderungen zu stellen. Dabei werde der Glaube neu entdeckt und Kirche mitgestaltet. Beim anschließenden geselligen Beisammensein rückten dann aber die leckeren Torten in den Fokus.

Mutter sein ist ein Beruf ohne Lohnsteuerkarte, aber ebenso anstrengend wie andere Erwerbsarbeit.Pfarrer Alfons Kaufmann

Ehrungen

Für 50 Jahre : Anneliese Albang, Maria Hauer; 40 Jahre : Erna Dietl, Anna Götz, Barbara Ruhland, Betty Teplitzky, Elisabeth Winter, Therese Zimmermann; 20 Jahre : Inge Albang, Margit Bauer, Resi Brutzer, Agnes Cavric, Maria Kiefmann, Anni Mittelmayer, Betty Wagner, Gisela Wegert und Regina Wild. (weu)

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