27.02.2018 - 17:10 Uhr
Oberviechtach

Gymnasiasten räumen bei "Jugend forscht" ab Roboter für den Spielplatz

Die jungen Tüftler am Ortenburg-Gymnasium entwickeln kreative Ideen für den Oberpfälzer Regionalwettbewerb von "Jugend forscht". Einige können die kritische Jury mit ausgefallenen Erfindungen überzeugen. Der Lohn: zwei Regionalsiege und zwei zweite Plätze.

Die Teilnehmer des Ortenburg-Gymnasiums zogen eine positive Bilanz bei "Jugend forscht" 2018. Einer der beiden Regionalsiege ging an die Jüngsten OGO-Teilnehmer, die beiden Sechstklässler Sarah Chmura und Elia Schön (vorne Mitte). Bilder: lg (3)
von Georg LangProfil

Bei insgesamt 85 Erfindungen und Projekten von "Jugend forscht" in Neumarkt rückten allein vom Ortenburg-Gymnasium 16 Jungforscher an, die beim 23. Regionalwettbewerb ihre Arbeiten präsentierten. Die Bilanz der Oberviechtacher kann sich sehen lassen: zwei Regionalsiege, zwei zweite Plätze, ein Sonderpreis sowie ein Betreuerpreis für die Schule.

Plastik im Alltag

In der Kategorie "Schüler experimentieren" der unter Fünfzehnjährigen errangen Elia Schön, 6c, und Sarah Chmura, 6a, den Regionalsieg im Fachgebiet Physik mit ihrem Projekt "Vernetzungen in Schüttgütern". Im Fachgebiet Technik wurden Jonas Deml, 7c, und Benedikt Scheibl, 8a, für die Entwicklung ihres "Spielplatzlinienzieher-Roboters" kurz "SPLZ-Robo" mit dem Regionalsieg ausgezeichnet. Mit der Untersuchung von "Mikroplastik in Alltagsprodukten" erreichten Mirjam Liebl, 8b, und Paula Rehfeld, 8c, den zweiten Platz im Fachgebiet Chemie. Zusätzlich erhielten sie auch den "Plus-MINT- Sonderpreis" für interdisziplinäre Projekte.

Reh-Warnsystem

In der Kategorie Jugend forscht überzeugten Mirjam Deml, 9+a, und Marlene Salzl, 9+c, die Jury mit ihrem "Reh-Warnsystem für Autofahrer" und wurden mit dem zweiten Platz prämiert. Betreut wurden all diese Arbeiten im Wahlkurs "Forschen und Erfinden" von den Lehrkräften Andrea Klug und Paula Deml. Einige Schüler der Q12 gingen mit ihren Arbeiten an den Start, die sie im Rahmen des P-Seminars Robotik bei Oberstudienrat Johannes Klug angefertigt hatten.

Dies waren im Fachgebiet Mathematik/Informatik Lukas Baumer, Thomas Härtl und Lukas Zangl mit einem "Getränkeautomat". Im Fachgebiet Technik präsentierten Christian Fuchs und Lars Greger ihren "3D-Drucker", während Niklas Kuplent, Marco Grötsch und Felix Brenner den Kletterroboter "Hangman" vorstellten. Zudem erhielt das Ortenburg-Gymnasium einen Betreuerpreis, der zur Teilnahme an der wissenschaftlichen Tagung "Unbekannte Welt der Mikrobiome" der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München berechtigt. Unterstützt wurden die Projekte auch von der Firma TGW Teunz, welche die zahlreichen Plakate für die Präsentationsstände druckte.

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