26.12.2017 - 17:30 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Heilige Nacht gemeinsam gefeirt Christkind bringt Licht ins Dunkel der Nacht

Wie es seit vielen Jahren Tradition ist, stimmt die Stadtkapelle vor der Stadtpfarrkirche mit weihnachtlichen Liedern auf die Freude an der Geburt Christi ein, die dann in der Christmette gefeiert wird. Der Kirchenchor und ein junger Mann vor dem Altar haben den Festgottesdienst mit ihren Gesängen zu einer unvergessenen "Christus-Geburtstagsfeier" werden lassen.

von Christof FröhlichProfil

Bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Christmette lud die Stadtkapelle vor dem Haupteingang der Stadtpfarrkirche unter der Leitung von Tobias Zeitler mit Weihnachtsliedern wie "Kommet ihr Hirten", "Süßer die Glocken nie klingen" oder "Fröhliche Weihnacht überall" zur Christmette ein, der wie schon am Nachmittag bei der Kinderchristmette viele Christen folgten.

Nachdem Stadtpfarrer Alfons Kaufmann mit 20 Ministrantinnen und Ministranten in die abgedunkelte Stadtpfarrkirche eingezogen war und das Christkind seinen Platz in der kleinen Krippe vor dem Altar gefunden hatte, gingen auch die Lichter in der Stadtpfarrkirche an und der Priester dankte den vielen Gläubigen, dass sie zur Feier der Geburt Christi gekommen sind.

Mit seinem Gesang von der Freude, dass uns in dieser Heiligen Nacht der Heiland, der Messias, geboren worden ist, stimmte Laurenz Rahm und später auch der Kirchenchor auf diese besondere Nacht und auf den tieferen Sinn des Weihnachtfestes ein, auf das sich die Menschen immer wieder aufs Neue freuen.

Mensch geworden

Im Evangelium ist an die Zeit erinnert worden, als Kaiser Augustus den Befehl erteilte, dass sich alle Menschen in die Steuerlisten eintragen müssen und sich auch Josef und Maria auf den Weg nach Bethlehem machten, um diesem Befehl Folge zu leisten. Doch die Niederkunft von Maria war nahe und so gebar sie den Erlöser im Stall von Bethlehem.

Als ein Engel die frohe Botschaft von der Geburt Christi auch den Hirten brachte, machten auch die sich auf den Weg und fanden den Messias in Windeln gewickelt im Stall von Bethlehem. In seiner Predigt warf Stadtpfarrer Alfons Kaufmann die Frage auf, warum der große und gute Gott, der Herr und Schöpfer dieser Welt mit der Geburt im Stall einer von uns Menschen geworden ist, das große Martyrium auf sich nahm und sich sogar ans Kreuz schlagen ließ. Damit wollte er uns, so der Priester, zum Vorbild werden und uns mahnen, auch das Kreuz auf uns zu nehmen und ihm nachzufolgen. In die Fürbitten sind alle, die auf dieser Welt durch Hunger, Krieg und Terror leiden müssen und auch die bereits Verstorbenen eingeschlossen worden Sie alle sollten in dieser Heiligen Nacht den leuchtenden Stern von Bethlehem am Himmel sehen, der allen Menschen dieser Welt die Geburt Christi verkündet.

Botschaft mitgenommen

Nach dem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht, Heilige Nacht" gingen die Christen zu ihren Familien nach Hause, um die Botschaft dieser Nacht in die Herzen ihrer Mitmenschen zu tragen.

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