Im Einsatz für die Kriegsgräberfürsorge - Soldaten der Grenzlandkaserne sammeln von Pleystein ...
33 462 Euro für die Toten der Weltkriege

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Oberviechtach
22.12.2016
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"Stumme Zeugen und Mahnmale an diese grausamen Schlachten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auf unserem Kontingent Europa sind die zahlreichen Soldatenfriedhöfe in Ost und West, aber auch in unserem Land," sagte der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach, Oberstleutnant Christoph Huber, in seiner Rede am Volkstrauertag.

Allein in Deutschland starben in zwei Weltkriegen mehrere Millionen Menschen. Deshalb sei es wichtig, die Kriegsgräber als Mahnstätten zu erhalten. Etwas, dem sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge verpflichtet hat und deshalb auch einmal im Jahr die Bevölkerung um Unterstützung bittet.

Bei der Sammlung konnten die Oberviechtacher Soldaten des Panzergrenadierbataillons 122 die herausragende Summe von 33 462 Euro erreichen. Der Kommandeur dankte seinen Sammlern und besonders Stabsfeldwebel Georg Breu, der schon zum siebten Mal die Organisation in Zusammenarbeit mit Günther Flierl sowie mit den Soldaten aus dem Bataillon abgewickelt hatte. 20 Soldaten waren dieses Jahr zwei Wochen lang bei Haus- und Straßensammlungen unterwegs - vom nördlichsten Punkt der Stadt Pleystein bis hin zum südlichsten Ort der Stadt Regensburg. Auch an Allerheiligen waren vor den Kirchen, an den Friedhöfen und am Standort Oberviechtach die Sammeldosen bereitgestellt.Die Unterstützung der Reservisten- und Kriegerkameradschaften der Patengemeinden machten den hohen Betrag möglich. Die besten Sammler des Standortes werden noch ausgezeichnet.

Es gibt Millionen von Kriegsgräbern weltweit und diese werden im Gegensatz zu den normalen Grabstätten auf den Friedhöfen auch nie aufgelöst. Eine Erinnerung an schwere Zeiten, die viele Menschenleben kostete. Die Soldaten erfüllten mit ihrer Sammlung in den ihn anvertrauten Gebieten eine wichtige Aufgabe: Geld für die Pflege der Kriegsgräber und der Denkmäler.

"Die Sammlung und die damit verbundene Arbeit tragen dazu bei, dass uns die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft eine Mahnung sind, wie schnell und vergänglich der Frieden zwischen den Völkern sein kann," so Kommandeur Christoph Huber.
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