02.07.2017 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Kaplan Martin Popp stellt bei Vorlesestunde in der Stadtbücherei furchtlose Heilige vor Aus dem Buch der Namenspatrone

(frd) Für viele Kinder las am vergangenen Donnerstag ein junger aber dennoch "alter Bekannter" bei der Vorlesestunde in der Stadtbücherei: Kaplan Martin Popp kannten fast alle, von der Kirche, vom Kindergarten oder von der Grundschule her. Und gleich zwei Heilige standen im Mittelpunkt seiner Geschichten.

von Christof FröhlichProfil

Bereits im Nachmittagsgottesdienst hatten die Kinder von Kaplan Martin Popp gehört, dass an diesem Tag die beiden Heiligen Peter und Paul und damit auch all ihre Bekannten, die Peter, Petra, Paul oder Paula heißen, Namenstag feiern können. Der Kaplan hatte für die Vorlesestunde in der Stadtbücherei Geschichten aus dem Werk "Das große Buch von den heiligen Namenspatronen" ausgesucht und die Seiten bei Petrus und Paulus aufgeschlagen.

So erfuhren die Kinder, dass zu Pfingsten aus dem vorher schwachen, einfältigen Petrus ein rechter, furchtloser Mann Gottes geworden ist, der vor die Leute hintrat und rief: "Ihr habt Jesus, den verheißenen Messias gekreuzigt, aber Gott hat ihn wieder zum Leben erweckt, bereut, was ihr getan habt." Durch seine Predigten haben sich, so wird aus der Apostelgeschichte erzählt, mehrere tausend Frauen und Männer taufen lassen. Aus dem einfachen Fischer sei ein "Menschenfischer für Gott" geworden. Er werde auch "Petrus der Fels" genannt, auf den Christus seine Kirche gebaut hat.

Nach einer kleinen "Gummibärchen-Pause" erzählte Kaplan Popp den Kindern auch noch die Geschichte vom Saulus, aus dem der Heilige Paulus geworden ist. Dieser Saulus war einst ein Christhasser, der dann aber selbst ein Christ geworden ist. Deshalb wurde er verfolgt und sogar gesteinigt.

Selbst als er für lange Zeit ins Gefängnis gesteckt worden war, bekannte er sich weiter zum christliche Glauben. Er ist wie Petrus einer der Jünger Jesu, durch seine Enthauptung starb er den Märtyrertod. Die Kinder waren vom Mut und dem starken Glauben von Petrus und Paulus tief beeindruckt, mussten dann aber bald nach Hause, schließlich hatten auch sie Bekannte und Freunde, die Peter, Petra, Paul oder Paula heißen, und denen mussten sie doch noch zum Namenstag gratulieren.

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