Kein Grund für Neid und Hass

Kinder der AWO-Tanzgruppe "Grün-Weiß" erfreuten die Gäste im Mehrgenerationenhaus mit adventlichen Weisen.
Vermischtes
Oberviechtach
14.12.2016
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Besinnlich und unterhaltsam ist das Programm, das die Arbeiterwohlfahrt jedes Jahr vor Weihnachten ihren Mitgliedern und Gästen bietet. Heuer gab es neben dem Nikolaus weitere Überraschungsgäste.

Seit 38 Jahren und nun zum zweiten Mal im neuen Haus erlebten Mitglieder und Gäste besinnliche, frohe und unterhaltsame Stunden bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Erna Niederalt hatte ein Programm aus Liedern und Texten zusammengestellt, das auf Weihnachten einstimmen sollte. Kinder der Tanzgarde "Grün-Weiß" lieferten dazu ebenso einen Beitrag wie der Nikolaus.

Mal innehalten

"Jetzt ist Zeit um auch mal innezuhalten", meinte AWO-Vorsitzender Wilfried Neuber, als er die Gäste im Mehrgenerationenhaus empfing. "Innehalten, zurücklehnen, dankbar zurückschauen, dazu ist diese Vorweihnachtsfeier sicher der richtige Rahmen", betonte er. "Wir Deutschen haben allen Grund zufrieden zu sein, brauchen nicht mit der politischen Führung unzufrieden zu sein oder mit Neid und Hass auf die Menschen zu schauen, die in unserem Land Zuflucht und ein besseres Leben suchen." Zum Innehalten hatten sich in diesem Jahr auch Dritter Bürgermeister Johann Hösl mit Gattin eingefunden, außerdem der Vorsitzende des Seniorenbeirates Reinhold Malzer sowie seine Stellvertreterin Christine Krämer. Mitglieder des Seniorentreffs und des VdK mit Vorsitzendem Peter Fugmann sowie die Bewohner des Kleinheims Weiding wollten sich die Feier ebenfalls nicht entgehen lassen.

Neuber bedankte sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders bei seiner Stellvertreterin Marion Dietz. Mit dem Vorstandsteam hatte sie viele Plätzchen gebacken und die Tische adventlich geschmückt. Schon Tradition hat das von Erna Niederalt zusammengestellte besinnliche Programm, das sie mit nachdenklichen sowie heiteren Texten auflockerte. Die Vöichtacher Sängerinnen traten auf und sangen das "Glockenlied", "Lasst Kerzen uns entzünden" und "Pfüat Gott etz liabn Leitl all", aber auch Lieder, die alle mitsingen konnten. Die Stubenmusi erfreute mit adventlichen Weisen und "staader Musik" wie Inzeller Weihnachtsmusik, "Staade Weis" und Hirtenmusik. Zur Freude der Gäste sangen und spielten auch Kinder der Garde "Grün-Weiß" adventliche Stücke.

Lob vom Nikolaus

"Morgen kommt der Weihnachtsmann" erklang es, als Bischof Nikolaus (Udo Weiß) von zwei Engelchen begleitet, in den Saal trat. Bevor er seine Päckchen verteilte, berichtete er aus seinem Goldenen Buch und dankte dem Vorsitzenden Wilfried Neuber und seiner Stellvertreterin für ihre jahrelange Arbeit für die Mitmenschen. Sein besonderer Dank galt auch den Helfern im Hintergrund, die er nach vorne bat, um Vergelt's Gott fürs Plätzchenbacken, Bedienen sowie Auf- und Abdecken zu sagen. Auch der Präsident Michael Welnhofer bekam ein großes Lob vom heiligen Mann für seine Arbeit an und um das Mehrgenerationenhaus sowie seine tolle Jugendarbeit.
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